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die Forschungsanstalt Geisenheim, der Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain, die Geisenheim Alumni Association und die Campus Geisenheim GmbH informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim! 

 

Ausgabe vom 24.09.2009

 

Hinweis:

Bedingt durch einen technischen Defekt wurde ein Teil unserer Inhalte nur unvollständig für Sie angezeigt. Wir bitten Sie dies zu entschuldigen! Anbei erhalten Sie die vollständigen Neuigkeiten aus Geisenheim.


Auswärtige Kabinettsitzung am 31. August 2009 in der Forschungsanstalt Geisenheim

Das Hessische Kabinett hat bei seiner auswärtigen Sitzung diesmal in der Forschunganstalt Geisenheim getagt. Auf der Agenda standen vor allem der Klimaschutz, Erneuerbare Energien und die Forschungsanstalt Geisenheim als international dynamischer Forschungs- und Lehrstandort. Außerdem wurde Staatssekretär Klaus-Peter Güttler offiziell verabschiedet.


Fachhochschule Wiesbaden heißt jetzt Hochschule RheinMain

Seit dem ersten September 2009 heißt die Fachhochschule Wiesbaden Hochschule RheinMain University of Applied Sciences Wiesbaden Rüsselsheim Geisenheim. Mit der neuen Namensgebung möchte die FH ihr Profil als Hochschule für angewandte Wissenschaften deutlicher machen.
Zudem soll der neue Name den Fachbereich Ingenieurwissenschaften, der in Rüsselsheim sitzt, sowie den Fachbereich Geisenheim deutlicher mit einbeziehen, als das bisher der Fall war.

Mit der Umbenennung hat die Hochschule auch ihren Außenauftritt geändert. Das neue Logo mit seinen von mehreren Seiten aufeinander treffenden Pfeilen soll deutlich machen: Im Rhein-Main-Gebiet treffen sich nicht nur Studierende aus der ganzen Welt, hier treffen sich auch Praxis und Theorie, Lehre und Forschung, Wissenschaft und Wirtschaft.

Passend zum neuen Namen und den dahinter stehenden Überlegungen lautet das neue Motto der Hochschule: "Rein in mein Leben". Auch der Internetauftritt wurde überarbeitet und ist jetzt unter www.hs-rm.de zu erreichen.


Geisenheimer Institutionen bieten interessierten Laien Informationen zu grünen Themen

07.09.2009 - GEISENHEIM
Von Thorsten Stötzer, Wiesbadener Kurier
"Es geht um Fuchsienrost", erklärt der Mann in der grauen Windjacke dem Pflanzenarzt Wilhelm Mondani. Der ist beim "Open Campus", den Tagen der offenen Tür in Geisenheim, ein gefragter Experte. Hätte er ein Wartezimmer, wäre es brechend voll. So stehen die Besucher direkt in seiner improvisierten Praxis Schlange. Der Pflanzenarzt bietet Hobbygärtnern und Blumentopfbesitzern die Möglichkeit, sich kostenlos beraten zu lassen. Ein Stethoskop trägt Mondani nicht um den Hals, aber ein Mikroskop hat er aufgestellt, denn viele Leute bringen Blätter ihrer erkrankten grünen Lieblinge mit. Ähnlich wie in der Humanmedizin scheinen Vorsorge, kontinuierliche Behandlung und Nachuntersuchungen sehr wichtig zu sein. Das verdeutlicht der Pflanzendoktor am Beispiel der Zikaden, die Rhododendren zusetzen. Es gelte, die Blätter am besten schon im Mai zu kontrollieren.

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Alte Rieslingtypen erhalten

08.09.2009 - GEISENHEIM
Von Felix Hooß, Wiesbadener Tagblatt

Geisenheimer Forscher sichern Rebvarianten für die Nachwelt
Klone? Bei dem Wort denken wohl die meisten unweigerlich an Genexperimente, womöglich an Mutanten. "Dabei stammt das Wort aus dem Griechischen und bedeutet Ast", sagt Frank Manty, Diplom-Ingenieur des Fachgebiets Rebenzüchtung und Rebenveredlung der Forschungsanstalt Geisenheim. Und das mit dem Ast ist bei den neuen Rieslingklonen, die das Fachgebiet bei den "Geisenheimer Sortentagen" präsentierte, sogar wörtlich zu nehmen, weil hier Reben aus einem einzigen Ast eines Weinstocks vermehrt werden.
Um alte Rieslingtypen (es werden auch Klone anderer Rebsorten gesammelt) für die Nachwelt zu erhalten, suchen die Geisenheimer Forscher mittlerweile über die Grenzen Deutschlands hinaus nach Rebenbeständen. Manche Varianten wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts angepflanzt, "durch Flurbereinigungen verschwindet viel genetisches Material für immer", weiß Manty.
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Gemeinsame Betriebsleitertagung Weinbau und Kellerwirtschaft

Am 8. September fand unter Leitung von Frau Prof. Dr. Monika Christmann die diesjährige gemeinsame Betriebsleitertagung Weinbau und Kellerwirtschaft am Campus Geisenheim statt. Ca. 120 Praktiker aus Deutschland und Österreich konnten sich vor Ort über neue Entwicklungen speziell im Bereich der Bioweinherstellung informieren.

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Projektstart für F&E-Vorhaben im Steillagenweinbau

Staatsekretär Lindemann bei der Übergabe der Förderbescheide an Prof. Dr. Schwarz FAG Fachgebiet Technik, am 01.09.2009 (Bild: BMVEL)

Der Projektträger Innovationsförderung in der BLE fördert im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) F&E-Projekte zur umweltschonenden und nachhaltigen Bewirtschaftung von Rebflächen in Steillagen. Anfang September 2009 starten drei verschiedene dreijährige Projekte mit einem Etat von insgesamt 1,8 Millionen Euro.

Mit der offiziellen Übergabe der Förderbescheide durch Staatssekretär Gerd Lindemann starten am 1.September 2009 drei Verbundprojekte, die vom Dienstleistungszentrum ländlicher Raum (DLR) Mosel und der Forschungsanstalt Geisenheim (FAG) Fachgebiet Technik,  Prof. Dr. Schwarz koordiniert werden. Das BMELV stellt bis Ende 2012 rund 1,8 Millionen Euro für die Weiterentwicklung eines Steillagen-Vollernters, die Qualitätssteigerung von Vollernter-Traubenlesegut und die Entwicklung eines selbstfahrenden Transport- und Arbeitsfahrzeuges zur Verfügung.

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Internationales weinwissenschaftliches Kolloquium

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ‚Internationalen weinwissenschaftlichen Kolloquiums’ nach einem Besuch auf Schloss Vollrads (Foto: Maik Werner)

Vom 16. bis 19. August 2009 nahmen ca. 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus überwiegend deutschsprachigen Ländern am 26. Internationalen Weinwissenschaftlichen Kolloquium (IWWK) an der Forschungsanstalt Geisenheim teil. Seit 1967 organisiert der Arbeitskreis ‚Kellerwirtschaft und Weinbehandlung’ des Forschungsrings des Deutschen Weinbaus (FDW) in Kooperation mit einem gastgebenden europäischen weinbautreibenden Land in meist zweijährigem Turnus dieses Diskussionsforum.
In diesem Jahr wurden unter anderem folgende Themen durch den Arbeitskreis des FDW für die Diskussion ausgewählt: Begriffsdefinition ‚Traditionelle Weinbereitung’, Erfahrungen mit Methoden zur Alkoholreduzierung, Membrantechniken, neue Schönungs- und Behandlungsmittel, Säure- und pH-Wert-Management, Möglichkeiten und Erfahrungen zur Kontrolle des mikrobiellen Wachstums, Folgen des neuen Bezeichnungsrechts, alternative Verpackungen und Verschlüsse, Ausbau von Weinen in unbehandelten Betontanks etc..
Unter der Federführung von Frau Prof. Dr. Doris Rauhut, Vorsitzende des Arbeitskreises des FDW, und Wissenschaftlerin an der Forschungsanstalt Geisenheim, Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie, wurde das Kolloquium organisiert und die Diskussionsveranstaltungen durchgeführt.
Am Dienstagvormittag, 18. August 2009, wurde außerdem ein Workshop zum Thema ‚Alterung’, angeboten und von Frau Dr. Mirjam Hey, Fachgebiet Weinanalytik und Getränkeforschung der Forschungsanstalt Geisenheim, moderiert. Prof. Dr. Leo Gros, Vizepräsident der Hochschule Fresenius (Idstein) und langjähriger Auktionator der Weinversteigerungen im Kloster Eberbach, leitete am Nachmittag eine Degustation von Riesling-Weinen des Rheingaus zum Thema ‚Alterung’. Der historische Rahmen für die Durchführung der Fachweinprobe wurde freundlicherweise von Herrn Dr. Rowald Hepp, Gutsdirektor, auf Schloss Vollrads zur Verfügung gestellt.


Frau Prof. Dr. Rauhut dankt auch im Namen von Herrn Prof. Dr. Großmann sowie allen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Kolloquiums dem Team des Fachgebiets Mikrobiologie und Biochemie der Forschungsanstalt für die Vorbereitungen und Betreuung während des

Prof. Dr. Leo Gros während der Moderation der Fachweinprobe zum Thema ’Alterung’

Weinbasis-Seminar 26. Sep 2009 von 13:00h bis 18:30h
Veranstaltungsort: Campus Lounge
Eintritt: 75,00 €
Das Einsteiger-Seminar, das Ihnen unbekümmerte Weinfreude vermitteln möchte. Mit dem Glas in der Hand erfahren wir Details einiger Weinanbaugebiete und Rebsorten. Ganz viel Schwenken, Riechen und Schmecken ist angesagt! Abgerundet wird der Tag durch einen Ausflug in die praktische Weinbereitung oder den Weinberg, kurzweilige Einblicke in die fachliche Weinbeschreibung oder die Geheimnisse der Wein- und Speisenkombination. 

Freiherr Eduard von Lade: Leben, Wirken, Werke 05. Okt 2009, 17:00h
Eine Veranstaltung der des Campus Geisenheim mit der DGGL
Veranstaltungsort: Villa Monrepos
Eintritt: frei
Dozenten: Prof. Dr. Wolfgang Prollius
Rundgang und Vortag an historisch bedeutsamer Stelle
17.00 Uhr Rundgang - Treff an der Freitreppe der Villa Monrepos
18.00 Uhr Vortrag im HS 10, Villa Monrepos
Beim Rundgang werden die damalige Wohnstatt (jetzt HRM, Landschaftsarchitektur) und die heutigen Parkanlagen mit Relikten aus der Zeit von Lades besichtigt.
Der Vortrag befasst sich mit dem Lebenswerk des Gründers der einst Königlichen Lehranstalt für Wein-, Obst- und Gartenbau in Geisenheim, eine der ältesten Lehr- und Forschungseinrichtungen des Gartenbaus im deutschsprachigen Raum. 

Live-Cooking am Campus Geisenheim mit Mirko Reeh & Sébastien Loison
08. Okt 2009 von 19:00h bis ca. 21:30h

Veranstaltungsort: Campus Gebäude
Erleben Sie am 8. Oktober 2009 den Frankfurter Fernsehkoch Mirko Reeh und den Bretonischen Eventkoch Sébastien Loison live!
Genießen Sie im unkomplizierten Ambiente ein einzigartiges 4 Gang-Menü – live für Sie zubereitet - mit knackigen und außergewöhnlichen Zutaten vom Campus Geisenheim.
Schauen Sie nicht nur den den Profis auf die Finger, wenn Sie aus rotfleischigen Äpfeln, lila Karotten, Opunzien und Blüten köstliche Gerichte zaubern – machen Sie mit!
Diese exklusive Veranstaltung findet im kleineren Rahmen statt.
Kosten: 89,00 € / Person für das 4-Gang-Menü, korrespondierende Weine und einen CAMPUNADE-Cocktail zur Begrüßung  

Wein und Glas 20. Okt 2009, 19:00h
Veranstaltungsort: HS 32
Eintritt: 25,00 € / für VEG Mitglieder 18,00 € / für Studierende 10,00 €
Wie beeinflusst die Glasform den Geschmack und die Aromaentfaltung der Weine? Lassen Sie sich in der Verkostung von Weinen in unterschiedlichen Gläsern überraschen.
Referent: Dipl. Ing. Gerhard Witt, Schott-Zwiesel
"Wine and more" steht für den Dialog von Sinnlichkeit und Funktionalität, höchstem Designanspruch und dem besonders glänzenden Glassatz Tritan®-Kristallglas. In Zusammenarbeit mit renommierten Sommeliers hat Schott Zwiesel ausgewählte Serien entwickelt, die durch edle Haptik, hohe Aroma-Entfaltung in den Kelchen und bestechendes Design, Profis weltweit überzeugen. 

Olivenöl-Verkostung 22. Okt 2009, 19:00h
Veranstaltungsort: Campus Lounge im Bibliotheksgebäude

Eintritt: 25,00 € / für VEG Mitglieder 18,00 € / für Studierende 10,00 €
"Unser Olivenöl ist das Beste der Welt”, sagen die Ölmühlenbetreiber und Olivenbauern gleichermaßen in der Welt, egal ob es in einem Olivenland im Mittelmeerraum mit Jahrtausende alter Tradition oder in einem der “neuen” Olivenanbauländer wie Australien oder Chile ist.
Die Geruchs- und somit auch die Geschmacksspezifik dieser Ölmühlen überall auf der Welt sind vergleichbar mit denen in den Weinkellern. Jede Olivenmühle pflegt ihr eigenes Aroma. Und das schmeckt man im Produkt.
Der Vortrag beschäftigt sich mit der Herstellung von Olivenöl aus der Sicht des Anlagenlieferanten. Basierend auf den Erfahrungen mit den unterschiedlichen Olivensorten, egal ob Essoliven oder Früchte zur Ölgewinnung, werden die unterschiedlichen Verfahren zur Herstellung dargestellt.
Von der Ölqualität kann man sich im Anschluss bei einer Verkostung diverser Öle, u.a. aus Australien, Syrien, Marokko, Spanien, Kalifornien überzeugen.


Weinmarkt Skandinavien 09. Nov 2009
Veranstaltungsort: HS 32

Eintritt: 25,00 € / für VEG Mitglieder 18,00 € / für Studierende 10,00 €
Arne Ronold, Master of Wine, Journalist und Herausgeber der norwegischen Weinpublikation Vinforum berichtet über den Weinmarkt Skandinaviens und präsentiert Bestsellerweine aus dieser Region.


Buchvorstellung: Kosten sparen und Effektivität steigern mit kostenloser Open-Source-Software 11. Nov 2009, 19:00h
Veranstaltungsort: HS 32
Eintritt: frei

Dozenten: Prof. Dr. Kai Velten
Software ist in vielen Betrieben zu einem ernst zu nehmenden Kostenfaktor geworden, der oft für unvermeidlich gehalten wird. Gleichzeitig hat kostenlose „Open-Source-Software“ inzwischen eine Qualität erreicht, die den Einsatz kommerzieller Software in vielen Bereichen fragwürdig erscheinen lässt.
Im Rahmen der Buchvorstellung wird anhand konkreter Beispiele erläutert, wie man mit diesem Konzept in der Praxis Kosten sparen und die Effektivität verbessern kann.


Rechtschreibtraining 14. Nov 2009, 10:00h
Veranstaltungsort: HS 32
Eintritt: 15,00 €

Das Training ist für all diejenigen gedacht, die beim Erstellen von Texten die deutschen Rechtschreibregeln sicher anwenden möchten. Sie lernen alles über:
• Laut-Buchstaben-Zuordnung
• Getrennt- und Zusammenschreibung
• Bindestrich
• Groß- und Kleinschreibung
• Zeichensetzung
• Worttrennung am Zeilenende
Das ausführliche Kurs- und Übungsmaterial enthält:
• Pro Kapitel ausführliche Theorie mit
• Übungsteil
• Abschlusstest
• Glossar zu grammatischen Begriffen
• Internetlinks und Literaturhinweise
Für privatwirtschaftliche Unternehmen ist die Anwendung deutscher Rechtschreibregeln auf ihre sämtlichen Dokumente ein wesentlicher Faktor im Hinblick auf Corporate Identity und Qualitätsmanagement.
Für Studierende ist die Anwendung der Rechtschreibregeln ein ebenso entscheidender Qualitätsfaktor, um bei Studien- und Diplomarbeiten ein inhaltlich und formal überzeugendes Erscheinungsbild zu gewährleisten.
Die Kenntnis der Rechtschreibregeln erleichtert also nicht nur das Verfassen von Texten, sondern stellt in Kommunikationsprozessen einen ganz wesentlichen Qualitäts- und Erfolgsfaktor dar.
2 x 1 ½ Stunden mit 15 min Pause nach dem ersten Block. Der Eintrittspreis ist incl. Lehr- und Übungsmaterial


Portweinvortrag mit Verkostung 26. Nov 2009, 19:00h
Veranstaltungsort: HS 32

Eintritt: 25,00 € / für VEG Mitglieder 18,00 € / für Studierende 10,00 €

Was sind Begriffe Vintage Port, Colheita und Pipa? Eigene sich manche Portweine auch als Aperitif?
Sollte man jeden Portwein dekantieren? Antworten zu diesen Fragen und weitere Informationen zum Thema Portwein erhalten Sie am Portweinabend am Campus Geisenheim.
In einem sehr kurzweiligen Vortrag erklärt Axel Probst die Geschichte des Ports, die Geographie des Anbaugebiets und die Rebsorten. Danach wird die qualitative Hierarchie des Portweins erarbeitet und Besonderheiten erklärt.
Im Anschluss werden 7 Port-Weine verkostet: Rose Port, White Port, Rawny 10 years old, Rawny 20 years old, Colheita, Late Bottled Vintage Port, Vintage Port.


Forschungsanstalt Geisenheim berät thailändische Universitäten in Fragen der Aus- und Weiterbildung

Im Zeichen der Globalisierung der Wirtschaft wird es gerade für Export orientierte Länder immer wichtiger, neues Wissen rasch in neue Praxisprodukte und Verfahren zu deren Herstellung zu entwickeln. Die Hochschulen sind dadurch gefordert, neben theoretischem Wissen die Studierenden auch mit praktischen Fertigkeiten in den jeweiligen Beruf zu entlassen und dafür Sorge zu tragen, dass durch entsprechende Weiterbildungsveranstaltungen ein lebenslanges Lernen möglich wird.

Die Jahrzehnte lange Erfahrung der Forschungsanstalt Geisenheim zusammen mit dem Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain (frühere Fachhochschule Wiesbaden) wird inzwischen auch in Thailand erkannt und abgefragt. So war die Forschungsanstalt Geisenheim Kooperationspartner bei der „1. International Conference on the Role of Universities in Hands-On Education“ in Chiang Mai in Thailand. Diese intensive Zusammenarbeit ist das Ergebnis eines 1996 geschlossenen Vertrages zwischen der FAG und der RMTUL (Rajamangala Technical University Lampang), welche an 9 Standorten in Thailand mehr als 30 000 Studenten ausbildet.
In Vorträgen und Workshops wurden die Möglichkeiten der praktischen Ausbildung der Studierenden und die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit mit der Industrie bzw. einem Arbeiten in der Industrie beleuchtet. Der weit gespannte Bogen der Studienrichtungen von Maschinenbau über Kunst, Tourismus bis zu Ernährung, Landwirtschaft und Biotechnologie verdeutlichte die Individualität des jeweiligen Studiums und die daraus erwachsenden Anforderungen für praktische Trainingsabschnitte.

Mit Interesse verfolgten die Tagungsteilnehmer wie die Forschungsanstalt Geisenheim durch ihr System des Kuratoriums und der Fachausschüsse in den jeweiligen Branchen die Bedürfnisse der Betriebe und der Berufsverbände aufnimmt und in ihre Forschungsprojekte einbindet. Auch die in Geisenheim durchgeführten Veranstaltungen zur Weiterbildung von Lehrern, Beratern und Wissenschaftlern wurden in den Diskussionen positiv belegt. In einer Folgekonferenz im kommenden Jahr soll diese Systematik weiter dargestellt und entwickelt werden.

Auf Initiative des ehemaligen Direktors der Forschungsanstalt Geisenheim fand ein ganztägiger Wein-Workshop statt. Während Fruchtweine in Thailand zum Alltag gehören, erfährt Wein aus Trauben eine steigende Beliebtheit. Die teilweise schwierigen klimatischen Bedingungen stellen hohe Anforderungen an das weinbauliche und önologische Können der Weinhersteller. Wie man trotzdem beachtenswerte Qualitäten erzielen kann, machten die Professoren Christmann und Großmann in ihren Vorträgen anhand von vielen Beispielen deutlich. Eine von Prof. Schaller geleitete Weinprobe verdeutlichte anschaulich, auf was bei der Weinherstellung besonders geachtet werden muss, wenn man am Markt erfolgreich sein will.     
Parallel zur Konferenz konnten auf einer Ausstellung erfolgreiche Beispiele besichtigt werden wie aus der Zusammenarbeit von Universitäten und Industriebetrieben verbesserte oder neue Produkte oder auch effektivere Produktionsmethoden entwickelt worden waren.       

 


Neuer Geisenheimer Bericht

Geisenheimer Rebsorten und Klone

Geisenheimer Berichte, Band 67

Joachim Schmid, Frank Manty und Bettina Lindner

Das Buch beginnt mit einem kurzen Abriss zur Geschichte und Entwicklung des Fachgebietes Rebenzüchtung und Rebenveredlung der Forschungsanstalt Geisenheim. Seit Gründung der Geisenheimer Forschungsanstalt im Jahre 1872 wird Forschungs- und Entwicklungsarbeit im Bereich der Rebenzüchtung und Rebenveredlung betrieben.
Begriffe wie Erhaltungszüchtung, Klonenselektion und rebengenetische Ressourcen werden ausführlich erklärt. Auch wird auf die Bedeutung der Virustests im Zuchtbetrieb eingegangen und deren Vorgehensweise erläutert.
Sehr ausführlich werden die von Geisenheim züchterisch betreuten Sorten beschrieben und die Charakteristiken der verschiedenen Klone herausgestellt. Die Leistungseigenschaften von 23 Weißwein- und 13 Rotweinsorten und deren Klone bezüglich Ertrag, Mostgewicht, Säure und Botrytisrisiko werden in Form eines Balkendiagramms dargestellt. Grundlage hierfür bildeten die langjährigen Mittelwerte, welche auf den betriebseigenen Rebflächen des Fachgebietes erhoben wurden. Zur besseren Veranschaulichung und Vergleichbarkeit wurden diese in Prozentwerten ausgedrückt und zueinander in Relation gesetzt.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Geschichte der Unterlagenzüchtung, wie auch die aktuelle Kreuzungszüchtung und Standorteignungsprüfung von Unterlagsreben, welche einen wichtigen Bestandteil der Forschungsarbeiten darstellen. Es stehen der Praxis insgesamt 13 Unterlagssorten und deren Klone zur Verfügung, die von Geisenheim erhaltungszüchterisch bearbeitet werden.
Herkunft, Ampelographie, Eigenschaften, Anbaueignung und Verwendung werden für die Ertrags- und Unterlagssorten eingehendst erläutert. Dabei hat die vorliegende Publikation zum Ziel, den aktuellen Entwicklungsstand der in Geisenheim gezüchteten und selektionierten Rebsorten und Klone und deren Eigenschaften detailliert aufzuzeigen und ist damit auch als Nachschlagewerk sowohl für die Praxis als auch für Studierende und Fachleute des Weinbaus gedacht.
Das 156 Seiten umfassende Werk ist darüber hinaus mit 13 Schwarzweiss- und 221 Farbabbildungen illustriert.

 


Benefiz-Fußballspiel: Pepi-Schuller-Allstars in Geisenheim

Bild: EAWE-Vorstand mit Dr. Schuller und Prof. Dr. Christmann, WEINELF Deutschland; weitere Fotos unter www.weinelf.de

Im Rahmen der Geisenheimer  Master of Wine- Kooperation und der 2nd Conference European Academy for Wine Education (27.-29. September 2009) findet ein Benefizfußballspiel mit der WEINELF Deutschland statt.

Dr. Josef („Pepi“) Schuller ist „Master of Wine“, Direktor der Österreichischen Weinakademie und seit kurzen Chairman des „Institute of Masters of Wine” (IMW) in London und wird am 25. September 2009, 18:00 Uhr im Rahmen der Master of Wine-Schulungen in Geisenheim  die Fußballschuhe anziehen. Hintergrund dieser außergewöhnlichen  Aktion ist ein Geburtstagsgeschenk zu seinem 50. Geburtstag, welches der fußballbegeisterte Österreicher von der Leiterin des Fachgebiets Kellerwirtschaft der Forschungsanstalt Geisenheim und OIV – Kommissionsvorsitzenden Oenologie, Prof. Dr. Monika Christmann, erhalten hat: ein Benefiz-Spiel zugunsten von  WINE SAVES LIFE gegen die WEINELF Deutschland, unterstützt durch Spieler der Forschungsanstalt Geisenheim und dies unter dem Rheingauer Herbsthimmel.

„Pepi“ Schuller hat bereits ein vinophiles Team aus 8 Nationen (Österreich, Deutschland, Schweiz, Norwegen, Süd-Afrika, Brasilien, Bulgarien und Ungarn)  nominiert, die in grünen Trikots der  österreichischen Weinwerbung antreten werden. Professorin Monika Christmann wird den Anstoß durchführen.

Im Geisenheimer Rheingaustadion moderiert der WEINELF-Präsident als Stadionsprecher das Geschehen auf dem Platz, welches man mit einer Flasche VIQUA – „die erste trinkfertige Weißweinschorle Deutschlands“ genießen kann, die von der Campus Geisenheim GmbH, dem offiziellen WEINELF-Partner für die Dritte Halbzeit´, ausgeschenkt wird.

Der Kader der WEINELF Deutschland wird angeführt durch den Direktor der Forschungsanstalt Geisenheim, Prof. Dr. Hans R. Schultz, u. a. spielen  die Rheingauer Michael Apitz (Künstler),  Jürgen Fladung (Vizepräsident SV Wehen Wiesbaden), Karl-Josef Lauzi (Rotkäppchen-Mumm), Robert Lönarz (Bund Deutscher Oenologen), Michael Ludwig (Forschungsanstalt Geisenheim), Pascal Sohns (Weingut Sohns), Rolf Stocké (Erbslöh Geisenheim AG) – weiterhin Andreas Kaul, Dr. Steffen Maus, Reiner Probst, Stefan Winter und  Philipp Wittmann – Trainer Lothar Böhm. Für die Forschungsanstalt Geisenheim spielen Achim Matti, Wislaw Drappla, Julian Range, Klaus Bamberg.

Im Anschluss treffen sich Spieler und Master of Wine-Schüler an der WEINELF-Weinbar im Foyer auf dem Campus Geisenheim zur 3. Halbzeit, die mit Unterstützung des Deutschen Weininstituts und der Campus Geisenheim GmbH gestaltet wird.

http://www.weinelf.de/

 


Impressum

 

V.i.S.d.P. Robert Lönarz, Campus Manager
Forschungsanstalt Geisenheim/Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Geisenheim
Von-Lade-Str.1, 65366 Geisenheim,Loenarz@campus-geisenheim.de, Tel. 06722-502-741, www.campus-geisenheim.de

 

Redaktion: Andrea Wünsch, Wilma Herke, Birgit Ritter, Martin Bahmann

 

Erscheinungsweise: monatlich

                                                              

 

Kontakt

Forschungsanstalt Geisenheim
Von-Lade-Straße 1
D-65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502-0
E-Mail.: info[at]fa-gm[.]de