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die Forschungsanstalt Geisenheim, der Fachbereich Geisenheim der Fachhochschule Wiesbaden, die VEG-Geisenheim Alumni Association und die Campus Geisenheim GmbH informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim!

 

Ausgabe vom 17.11.2008


Neuer Präsident an der Fachhochschule Wiesbaden

Der Senat der Fachhochschule Wiesbaden hat in seiner Sitzung am 4. November 2008 Prof. Dr. Detlev Reymann zum neuen Präsidenten der FH Wiesbaden gewählt. Prof. Dr. Reymann setzte sich bei der Wahl mit 18 zu 14 Stimmen gegen seinen Konkurrenten Dr. habil. Elmar Schreiber aus Bremen durch. Beide Kandidaten waren nach einer öffentlichen Anhörung von fünf Bewerbern am 7. Oktober 2008 auf die Wahlliste gesetzt worden.
Der Geisenheimer Professor und Studiengangsleiter Gartenbau des Fachbereichs Geisenheim übernimmt damit ab 1. Januar 2009 die Amtsgeschäfte von Prof. Dr. h. c. mult. Clemens Klockner. Dieser leitet seit 1985 die Fachhochschule Wiesbaden und stand aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl. Mit Prof. Dr. Klockner beendet am 31. Dezember 2008 der derzeit dienstälteste Hochschulpräsident in Deutschland seine Amtszeit. Er war weit über Hessen hinaus in der Hochschulpolitik engagiert, unter anderem als langjähriger Vizepräsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und als Mitglied des Wissenschaftsrates (WR).
Prof. Dr. Detlev Reymann ist seit 1994 Professor an der Fachhochschule Wiesbaden. Sein beruflicher Werdegang führte ihn nach dem Abitur von einer Berufsausbildung und Berufstätigkeit als Gärtner über das Studium der Gartenbauwissenschaften zur Promotion. Er war als wissenschaftlicher Leiter und Geschäftsführer des Zentrums für Betriebswirtschaft im Gartenbau für ökonomische Fragen rund um diese Sparte zuständig.
Prof. Dr. Reymann hat sich von Beginn seiner Tätigkeit an der FH Wiesbaden aktiv an der Entwicklung der Hochschule beteiligt und eine Reihe von Ämtern in der Selbstverwaltung übernommen. So war er seit 1995 Mitglied des Rates und später des Senates der Fachhochschule, war Dekan und Studiendekan des damaligen Fachbereichs Gartenbau und Landschaftsarchitektur und hat in zahlreichen Gremien mitgearbeitet. Seit 2005 ist er Studiengangsleiter Gartenbau des Fachbereichs Geisenheim. Prof. Dr. Reymann war darüber hinaus bundesweit an Verfahren zur Akkreditierung und Reakkreditierung von Studiengängen und an Evaluationsverfahren beteiligt. Er ist zudem als Präsident der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft einer der wenigen Fachhochschul-Professoren an der Spitze einer wissenschaftlichen Fachgesellschaft in Deutschland.

Prof. Dr. Reymann ist 51 Jahre alt, er ist verheiratet und hat zwei Kinder.


Ehrenteller für Clemens Klockner

Stadt Geisenheim zeichnet Präsidenten der Fachhochschule aus

 

Wiesbadener Kurier vom 05.11.2008 bm. GEISENHEIM Der Geisenheimer Magistrat und der Hauptausschuss haben der Stadtverordnetenversammlung empfohlen, den scheidenden Präsidenten der Fachhochschule Wiesbaden, Professor Clemens Klockner, mit dem Ehrenteller der Stadt auszuzeichnen. Seinem kämpferischen Einsatz sei es zu verdanken, dass der Studienstandort Geisenheim ausgebaut worden und für die Zukunft gut aufgestellt sei. Die Zahl der Studierenden habe sich von 700 im Jahr 1998 auf 1100 erhöht. Für Klockner habe die internationale Ausrichtung der Studiengänge immer höchste Priorität gehabt. Der Studiengang Weinbau und Oenologie sei als Geisenheimer "Marke" in aller Welt bekannt, auch für die anderen Studiengänge Getränketechnologie, Internationale Weinwirtschaft, Gartenbau-Management und Landschaftsarchitektur gebe es Partnerhochschulen.


Vertreter aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) in Geisenheim

Im Rahmen eines Besichtigungsprogramms der durch das BMELV geförderten Innovationsprojekte besuchte der Leiter der Abteilung 1, Herr Bernd-Udo Hahn, am 29. Oktober die Forschungsanstalt in Geisenheim und informierte sich vor Ort über die Forschungs- und Aufgabenschwerpunkte dieser Institution.
In den Gewächshäusern des Fachgebietes Zierpflanzenbau informierte sich Hahn über das eben angelaufene Verbundprojekt zur Trockenstresstoleranz von Zierpflanzen. Ziele dieses noch jungen Projektes sind die Entwicklung von stresstoleranten Zierpflanzen-Genotypen mit globalen Einsatzmöglichkeiten, die Verringerung von Transportrisiken auf den langen Vermarktungskanälen und eine Anpassung der Produkte an das geänderte Konsumentenverhalten mit nur sporadischer Pflanzenpflege.
Besondere Aufmerksamkeit bei Hahn fanden der „Schrei der Rose“, ein am Standort Geisenheim entwickeltes Verfahren zur Charakterisierung des Trockenstressmanagements von Schnittblumen und Kolumnarbäume als Grundlage für ein neues, ökonomischeres Anbausystem für die Erwerbsobstbauer.
Abschluss des Besichtigungsprogramms bildeten traditionsgemäß die Fachgebiete Weinbau und Kellerwirtschaft mit ihren einzigartigen technischen Ausstattungen, ein Besuch der Schatzkammer der Forschungsanstalt und die Vorstellung von Spitzenweinen aus dem Weingut durch Frau Prof. Christmann.

links: Besichtigung der Trockenstressversuche in den Gewächshäusern des Fachgebietes Zierpflanzenbau rechts: Erläuterung der Ultraschalltechnik zur Untersuchung des Wasserhaushaltes von Schnittblumen

BMELV fördert innovative Züchtungsforschung mit trockenstresstoleranten Zierpflanzen

„Kulturpflanzen müssen an die Folgen der Klimaänderung angepasst und ihre Widerstandsfähigkeit erhöht werden“, sagte Bernd-Udo Hahn, Abteilungsleiter im BMELV im Rahmen einer kleinen Feierstunde zur Übergabe der Bewilligungsbescheide in Geisenheim. In Stellvertretung von Staatssekretär Lindemann aus dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz wurde durch Bernd-Udo Hahn am 29.10.2008 der Startschuss für ein neues Verbundprojekt gegeben, an dem neben privaten Pflanzenzüchtern das Forschungszentrum in Jülich und die Forschungsanstalt in Geisenheim beteiligt sind.
Koordiniert wird das Projekt durch die Gemeinschaft zur Förderung der privaten Pflanzenzüchtung (GFP) mit Sitz in Bonn.
In diesem Projekt sollen Methoden entwickelt werden, die Trockenstresstoleranz von Genotypen in einem frühen Züchtungsschritt zu identifizieren und zu bewerten.
Das Projekt hat laut Hahn eine besonders günstige Perspektive, da die deutschen Zierpflanzenzüchter bereits über Material mit Trockenstresstoleranz verfügen, in Geisenheim Erfahrungen mit der Entwicklung von Screening-Konzepten zur Trockenstresstoleranz von Schnittblumen vorliegen und in Jülich alle fortschrittlichen Methoden zur Charakterisierung des Wasserhaushaltes von Pflanzen etabliert sind.
Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und wird vom BMELV mit 300.000 Euro gefördert.


Bernd Böhmer und Walter Wohanka: Farbatlas Krankheiten und Schädlinge an Zierpflanzen, Obst und Gemüse. Ulmer-Verlag, Stuttgart, 2008. 256 S. 600 Farbfotos, ISBN 978-3-8001-4871-4. Ca. € 19,90

Der Farbatlas versteht sich als wichtige Hilfe für alle Pflanzenliebhaber, Pflanzenproduzenten und Studierende. Er will besonders dazu beitragen, dass Krankheitsursachen bei Pflanzen im Zimmer, im Wintergarten oder im Garten möglichst schnell erkannt und die richtigen Gegenmaßnahmen ergriffen werden. In Verbindung mit einer umfangreichen Fotosammlung geben die im Farbatlas dargestellten Schadbilder und Kurzbeschreibungen einen Überblick über die wichtigen Schadursachen der jeweiligen Pflanzenart und ermöglichen im Vergleich mit der kranken Pflanze eine erste Diagnose. Dargestellt werden die Krankheitsbilder aus allen wichtigen Pflanzengruppen: Zimmerpflanzen, Beet- und Balkonpflanzen, Sommerblumen, Stauden, Ziergehölze, Obst und Gemüse.
Die Bekämpfungsempfehlungen umfassen kulturtechnische, biologische und chemische Maßnahmen. Sie gehen von einem weitgehenden Verzicht chemischer Pflanzenschutzmittel in Haus und Garten aus. Pflanzenschutzmittel werden beispielhaft genannt. Für "schwierige Fälle" findet der Leser ein Verzeichnis der Beratungsstellen des Pflanzenschutzdienstes.


Fachgebiet Gemüsebau auf der 13. Europäische Spargel- und Erdbeerbörse

Vom 21. bis 22. November 2008 findet auf dem Gelände der Messe Karlsruhe diese Fachmesse statt, die in diesem Jahr auf weitere Bereiche des Freilandgemüsebaus ausgedehnt wurde. Sie entwickelte sich damit zur größten Messe in dieser Sparte. Über 200 Aussteller aus zehn Nationen präsentieren dort ihre Innovationen für das Fachpublikum. Die Forschungsanstalt Geisenheim ist traditionell, und so auch in diesem Jahr, durch das Fachgebiet Gemüsebau vertreten. Es werden drei Poster mit aktuellen Forschungsergebnissen präsentiert: zwei zur Weiterentwicklung der Bewässerungssteuerung – einmal mit Hilfe von Messungen des frühmorgendlichen Wasserpotentials und zum anderen durch dendrometrische Messungen der Änderungen der Triebdurchmesser. Das dritte Poster zeigt erste Ergebnisse zum Nachbau von Spargel mit Erträgen aus den Jahren 2005 bis 2008. Dieser 2003 angelegte dreifaktorielle Versuch ist weltweit der komplexeste, der zu diesem Thema je angelegt wurde.


Inga Smit hat ihre Promotion erfolgreich abgeschlossen!

v.re.: Prof. Dr. Horst, Prof. Dr. Spethmann, Dr. Smit, Prof. Dr. Löhnertz

Inga Smit, Doktorandin im Fachgebiet Bodenkunde und Pflanzenernährung, hat ihre Dissertation zum Thema „Einfluss von Rebsorte, Stickstoffdüngung und Traubenfäulnis auf die Bildung biogener Amine in Beeren, Most und Wein der Rebe (Vitis vinifera L.)“ am 16.10.2008 an der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Gottfried Wilhelm Leibnitz Universität Hannover erfolgreich verteidigt.
Die Arbeit ist Teil eines vom BMBF geförderten Projektes „Lebensmittelsicherheit und –qualität" und wurde von Prof. Dr. agr. sc. Walter J. Horst, Institut für Pflanzenernährung der Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Hannover und Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Fachgebiet Bodenkunde und Pflanzenernährung der Forschungsanstalt Geisenheim betreut.
Einige der Feld- und Laboruntersuchungen erfolgten in Zusammenarbeit mit den Fachgebieten Phytomedizin und Mikrobiologie der FA Geisenheim.
Die Promotion beschäftigt sich mit den Einflussfaktoren weinbaulicher Parameter auf die Bildung von biogenen Aminen mit besonderem Augenmerk auf Rebsorte, Stickstoffdüngung und Infektionen mit Botrytis cinerea sowie Sekundärfäuleerreger wie Penicillium expansum und Aspergillus niger. Neben dem Nachweis der Bildung von Isopentylamin und Phenylethylamin durch Botrytis cinerea stellt die Darstellung der komplexen Wechselwirkungen den besonderen Wert der Arbeit dar.
Seit Mai 2008 ist Fr. Smit wissenschaftliche Assistentin in der Abteilung Qualität pflanzlicher Erzeugnisse der Georg-August-Universität Göttingen, mit der Möglichkeit der Habilitation. Zu ihren jetzigen Aufgaben zählen Forschung und Lehre. Die Veröffentlichung der Arbeit ist in der „Geisenheimer Reihe“ geplant.
Die Forschungsanstalt und besonders das Team des Fachgebietes Bodenkunde und Pflanzenernährung gratulieren herzlich Frau Smit zum frisch erworbenen Doktortitel und wünschen ihr alles Gute, viel Glück und Erfolg für die weitere Zukunft.


Frau Ni-orn Chomsri nach erfolgreich abgeschlossener Promotion an der Justus-Liebig Universität Gießen mit den Mitgliedern der Prüfungskommission (von links nach rechts: Prof. Dr. Elmar Schlich, Prof. Dr. Sylvia Schnell, Prof. Dr. Hans Brückner, Frau Ni-orn Chomsri, Prof. Dr. Doris Rauhut, PD Dr. Ralf Pätzold, Prof. Dr. Uwe Wenzel, Prof. Dr. Ingrid Hofmann)

Ni-orn Chomsri schließt Promotion erfolgreich ab – und forscht nun in Thailand an der Rajamangala University of Technology Lanna

Frau Ni-orn Chomsri hat ihre Promotion am 10. Juli 2007 erfolgreich abgeschlossen. Die Dissertation mit dem Titel ‚Impact of protease activity of yeasts on wine fermentation and formation of volatile and non-volatile metabolites’ wurde von Prof. Dr. Hans Brückner, Institut für Ernährungswissenschaften (Interdisziplinäres Forschungszentrum (IFZ)) der Justus-Liebig-Universität in Gießen, begutachtet. Die Forschungsarbeiten wurden am Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie der Forschungsanstalt Geisenheim durchgeführt. Frau Prof. Dr. Doris Rauhut betreute Frau Chomsri vor Ort und bewertete ihre Dissertation als Zweitgutachter.

Die Forschungsanstalt und insbesondere das Team des Fachgebietes Mikrobiologie und Biochemie gratulieren Frau Chomsri herzlich zum erworbenen Doktortitel und wünschen ihr alles Gute, viel Glück und Erfolg für ihre weitere Zukunft und ihre Forschungsarbeiten, die sie bereits seit Ende September 2008 wieder an der Rajamangala University of Technology Lanna in Thailand aufgenommen hat.


Zukunftsgewandte Landwirtschaft - VOX, 21. November 2008, 22:15 Uhr

Unter der Leitung von Silvana Rosenzweig (Spiegel TV) filmte Anfang September ein Kamerateam für drei Tage auf dem Campus Geisenheim. Für den insgesamt 100-minütigen Fernsehbeitrag im Fernsehsender VOX zum Thema einer zukunftsgewandten Landwirtschaft präsentierten sich die Geisenheimer Fachgebiete von Prof. Dr. Braun (Obstbau), Prof. Dr. Paschold (Gemüsebau), Prof. Dr. Schultz (Weinbau) und Prof. Dr. Schwarz (Technik) vor der Kamera. Die zuletzt mit dem Deutschen CIVIS Fernsehpreis 2008 ausgezeichnete Autorin, Silvana Rosenzweig, war von der Professionalität der Wissenschaftler, der Schönheit des Campus und der Breite der wissenschaftlichen Forschung begeistert. Sendetermin: VOX, 21. November 2008, 22:15 Uhr


Neuer Mitarbeiter im Fachgebiet Obstbau

Oliver Martinez schloss im Oktober 2007 ein Studium der Gartenbauwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin mit Schwerpunkt Phytomedizin ab.


Seit März beschäftigt er sich im Rahmen einer Promotion an den Fachgebieten Obstbau und Phytomedizin mit den ‚Ursachen des Apfelsterbens im hessischen Streuobstanbau’. Ziel der Arbeit ist es, sowohl die Ursachen dieser rätselhaften Absterbeerscheinungen zu erforschen, als auch Bekämpfungsstrategien zu entwickeln und so einen Beitrag zur Erhaltung dieser für Hessen so charakteristischen Kulturlandschaft zu leisten.


Gastdoktorand der Universität Udine an der Forschungsanstalt Geisenheim

Seit 1. Oktober 2008 führt Herr Sergiu Scobioala, Doktorand an der Universität Udine (Italien), im Rahmen des EU-Projektes ORWINE (www.orwine.org) seine Forschungsarbeiten im Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie sowie Rebenzüchtung und Rebenveredelung der Forschungsanstalt Geisenheim für sechs Monate fort.

 

Herr Scobioala studierte an der Universität in Moldavien Lebensmitteltechnologie mit einem Studienschwerpunkt in Oenologie. Seine Doktorarbeit befasst sich unter anderem mit einer optimierten Hefeernährung zur Stressvermeidung bei gezielter Anwendung von Gärhilfsstoffen und dem Ziel eines minimierten Einsatzes von schwefliger Säure.


Herrn Scobioalas Gärversuche werden im Versuchskeller des Fachgebietes Rebenzüchtung und Rebenveredelung mit ausgewählten Riesling-Mosten und Mosten resistenter Rebsorten in Kooperation mit Herrn Maik Werner, Doktorand im Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie und ebenfalls im EU-Projekt ORWINE tätig, durchgeführt. Die Ergebnisse der Forschungsarbeiten fließen in die Erarbeitung eines Entwurfs zur Präzisierung und europaweiten Harmonisierung oenologischer Verfahren zur Herstellung von Öko-Weinen, der vom Konsortium des EU-Projektes erarbeitet wird.


Frau Prof. Dr. Rauhut, die Herrn Scobioala während seines Aufenthalts an der Forschungsanstalt Geisenheim betreut, freut sich mit Herrn Prof. Rühl, Leiter des Fachgebietes Rebenzüchtung und Rebenveredelung, und Herrn Prof. Dr. Zironi, Betreuer der Doktorarbeit an der Universität Udine und Koordinator des EU-Projektes, über die weitere Intensivierung der bereits seit mehreren Jahren bestehenden erfolgreichen Zusammenarbeit der beiden Forschungsinstitutionen.


Bund Deutscher Oenologen -Vorstandssitzung am 31. Oktober 2008

Mitglieder des BDO-Vorstandes trafen sich, um wichtige Themen zu besprechen. Zum einen ging es um die Vorbereitungen zur Vergabe des Deutschen Oenologenpreises 2009, die Zusammenarbeit mit dem Internet-Portal Wein-Plus, die Vorbereitung einer neuen BDO-Webseite und die Planung der BDO-Fachtagung am 20. März 2009.


BDO – Gebietsgruppe "Württemberg"

Ansprechpartner: Marcus Hofmeister, marcus-hofmeister[at]web[.]de

Die BDO Gebietsgruppe für Württemberg plant am 25.11.2008, 19:00 Uhr eine Jungweinverkostung in Zusammenarbeit mit der LVWO Weinsberg.
Ort: Kleiner Festsaal der LVWO in Weinsberg

Referent: Dr. D. Blankenhorn, Referatsleiter Kelllerwirtschaft


Anmeldung per Mail an: marcus-hofmeister[at]web[.]de
Alle neuen und älteren Mitglieder des BDO-Württemberg, die im laufenden Jahr hinzugekommen sind, oder noch keine Einladung per Email erhalten haben, werden gebeten, eine Email mit dem Betreff „BDO-Württemberg“ an die Mail marcus-hofmeister[at]web[.]de zu senden.


"TERROIR HESSEN“ ist ONLINE!

Das Gemeinschaftsprojekt "Terroir Hessen" präsentiert sich nun auch im Internet unter der Adresse www.terroir-hessen.de
Das Projekt „Terroir Hessen “ wird vom Rheingauer Weinbauverband e.V. und dem Weinbauverband Hessische Bergstraße e.V. in Zusammenarbeit mit der Forschungsanstalt Geisenheim (Fachgebiet Bodenkunde und Pflanzenernährung), dem Hessischen Landesamt für Umwelt und Geologie sowie dem Dezernat Weinbauamt Eltville durchgeführt.
Die Informationen drehen sich rund um Boden und Riesling und werden mit reichlich Bildmaterial belegt, ergänzt um Wissenswertes zum „Terroir“ und den „Weinbaustandort Hessen“.
Die speziell ausgebauten Rieslinge des Projektes können hier online bestellt werden.
Mit der englischsprachigen Version von www.terroir-hessen.de erreichen die Regionen Rheingau und Hessische Bergstraße nun auch Weinfreunde aus aller Welt.


Stuart Pigott studiert zwei Semester Weinbau im Rheingau

Hin und her zwischen Berlin und Geisenheim - Stuart Pigott studiert zwei Semester Weinbau im Rheingau/Beeindruckt von "ziemlich guter Show"


"GEISENHEIM Sich morgens um 8 Uhr auf harten Hörsaal-Sitzen auf die "Technologie des Weinbaus" zu konzentrieren, daran muss sich Stuart Pigott erst einmal gewöhnen. Der englische Weinjournalist und Buchautor ist für zwei Semester ein "Geisenheimer" geworden. Er belegt an der Fachhochschule Vorlesungen und Seminare im Studiengang Weinbau. Wenn der Bodenkundler Otmar Löhnertz verkündet, dass die menschliche Existenz von einer 40 Zentimeter dicken Bodenschicht abhänge, wenn Monika Christmann in die Tiefen der Kellerwirtschaft steigt und Hans R. Schultz packend über den Klimawandel berichtet, ist der 48-jährige Student voll bei der Sache.
Pigotts Prinzip ist es, offen und vorurteilslos zu sein. Das gilt auch für seine eigene Person. Er räumt ein: "Mein Weinwissen ist ein Scherbenhaufen", damit meint der Autodidakt, dass es unsystematisch sei und er Zusammenhänge besser erkennen will. Wenn er dann noch auf Professoren wie Schultz trifft, die eine "ziemlich gute Show" bieten und selbst von ihrer Sache besessen seien, dann bereut er erst recht nicht, dass er zwischen seiner Wohnung am Hackeschen Markt in Berlin und seiner Studentenbude im Weingut Leitz in Rüdesheim hin und her pendelt.
Der Londoner gilt als bunter Vogel unter den Weinkritikern, vielleicht auch deshalb, weil er sich an einfachen Grundsätzen orientiert: "Jeder Wein ist genauso gut oder schlecht, wie ihn der Konsument beurteilt. Entweder er schmeckt oder er schmeckt nicht." Wein sei bei weitem nicht so kompliziert, wie er von manchen Experten oft dargestellt werde. Die Briten, sagt Pigott, haben im Gegensatz zu den Deutschen keine Scheu, ihre Meinung zu einem Wein zu sagen. "Jeder kann Wein beurteilen und wird durch Übung besser." Von Expertenjurys, die "zu viel Wein in zu wenig Zeit" bewerten, hält er aber nicht viel. Das Ergebnis sei zum Beispiel bei Landesweinprämierungen zu sehen.
Mit seinem Buch "Die großen deutschen Rieslingweine" hat der Kritiker 1994 ein "Erdbeben" ausgelöst. Den Winzern hielt er vor, dass sie mit der deutschen Leitrebsorte kaum noch etwas anzufangen wüssten und mit Massenprodukten ihren guten Ruf aufs Spiel setzten. Auch dem Rheingau schrieb er ins Stammbuch, dass "viele der berühmten, aristokratischen Weingüter minderwertige und charakterlose Weine produzieren". Das Blatt hat sich wieder gewendet, beobachtet der Kritiker, der deutschen Weißwein als seinen "Nordpol" bezeichnet, schon seit einigen Jahren. Für sein Buch "Wilder Wein" hat er junge Winzer und damit "die Zukunft des deutschen Weins" begleitet. Der Qualitätsanspruch werde immer größer.
Die Weinwelt wird sich künftig grundlegend wandeln, in Dänemark, Nord-Michigan oder Kanada wird Riesling angepflanzt. Den "neuen Norden" und Asien will Pigott deshalb in seinem neuen Buch "Wilder WeinII" beleuchten. Wenn es im nächsten Herbst auf den Markt kommt, wird sich zeigen, ob der Weinkritiker seine größte Herausforderung bestanden hat. Im fränkischen Auernhofen hat er von einem früheren Geisenheimer Weinbau-Absolventen einen kleinen Weinberg gepachtet. "Das wird keine leichte Nummer", meint er ehrfurchtsvoll angesichts einer 68-prozentigen Steillage."

Von Bernd Minges, Allgemeine Zeitung, Mainz Wiesbadener Tagblatt vom 31.10.2008

Infos: www.stuartpigott.de


Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e. V. Referat für Internationalen Praktikantenaustausch

Jedes Jahr gehen über 100 junge Berufstätige und Studenten aus den Bereichen der Land- und Hauswirtschaft sowie des Garten- und Weinbaus mit Unterstützung der Schorlemer Stiftung des DBV und finanzieller Förderung des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) für drei bis zwölf Monate ins Ausland.

Weitere Informationen sowie Bewerbungsunterlagen können im Internet unter www.bauernverband.de abgerufen oder unter folgender Adresse angefordert werden:

Schorlemer Stiftung des Deutschen Bauernverbandes e.V., Referat für Internationalen Praktikantenaustausch, In der Wehrhecke 1c, 53125 Bonn, Tel.: 02 28/9 26 57-21/-22/-23, Fax: 0228/92657-15,
E-Mail: dbv-praktika-international@bauernverband.net


Campus|aktiv Veranstaltung

Elektronische Dokumentation im Weinbau
04. Dez 2008, 19:00h

Veranstaltungsort: HS 32 am Campus Geisenheim

Referenten: Christin Stachelrodt, Firma Ibykus Software und Michael Schnurrer, Firma EMS Vino

Präsentation der Schlagkartei ELSA-wein®
Das bewährte ELSA-Konzept ist jetzt auch für Winzer erhältlich, die gemäß der EU-Verordnung ihre qualitätssichernden Maßnahmen zwecks Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte dokumentieren müssen.
Die praxisnahe, preisgünstige und einfache Schlagkartei ELSA-wein® wurde mit führenden Spezialisten aus diesem Bereich entwickelt und ist eigens auf die speziellen Anforderungen der Winzer ausgerichtet.

Präsentation Vino
Seit der ersten Version wird VINO als kompaktes und intelligentes Hilfsmittel zur schnellen Bewältigung von täglichen Routineaufgaben gesehen. Gleichzeitig ist VINO aber auch als hilfreiches und umfassendes Marketinginstrument konzipiert und stellt wichtige Kundendaten und Auswertungen zur Verfügung, die zur gezielten und effektiven Kundenwerbung - und Betreuung benötigt werden.

Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz

Campus|aktiv Veranstaltung

Elektronische Dokumentation im Weinbau
04. Dez 2008, 19:00h

Veranstaltungsort: HS 32 am Campus Geisenheim

Referenten: Christin Stachelrodt, Firma Ibykus Software und Michael Schnurrer, Firma EMS Vino

Präsentation der Schlagkartei ELSA-wein®
Das bewährte ELSA-Konzept ist jetzt auch für Winzer erhältlich, die gemäß der EU-Verordnung ihre qualitätssichernden Maßnahmen zwecks Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte dokumentieren müssen.
Die praxisnahe, preisgünstige und einfache Schlagkartei ELSA-wein® wurde mit führenden Spezialisten aus diesem Bereich entwickelt und ist eigens auf die speziellen Anforderungen der Winzer ausgerichtet.

Präsentation Vino
Seit der ersten Version wird VINO als kompaktes und intelligentes Hilfsmittel zur schnellen Bewältigung von täglichen Routineaufgaben gesehen. Gleichzeitig ist VINO aber auch als hilfreiches und umfassendes Marketinginstrument konzipiert und stellt wichtige Kundendaten und Auswertungen zur Verfügung, die zur gezielten und effektiven Kundenwerbung - und Betreuung benötigt werden.

Leitung: Prof. Dr. Hans-Peter Schwarz


Impressum

 

V.i.S.d.P. Robert Lönarz, Campus Manager
Forschungsanstalt Geisenheim/Fachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Geisenheim
Von-Lade-Str.1, 65366 Geisenheim,Loenarz@campus-geisenheim.de, Tel. 06722-502-741, www.campus-geisenheim.de

 

Redaktion: Andrea Wünsch, Wilma Herke, Birgit Ritter, Martin Bahmann

 

Erscheinungsweise: monatlich


Kontakt

Forschungsanstalt Geisenheim
Von-Lade-Straße 1
D-65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502-0
E-Mail.: info[at]fa-gm[.]de