die Geisenheim Alumni Association, der Fachbereich Geisenheim und die Forschunsganstalt Geisenheim informieren Sie gemeinsam aktuell aus Geisenheim!
17. Januar 2006
Die Mitgliederversammlungen für den Bund Deutscher Oenologen und den Geisenheimer Alumni-Verband finden am Dienstag, den 4. April 2006 in Geisenheim im Rahmen der 51. BDO-Fachtagung statt.
Bereits zum zweiten Mal wird es anlässlich der Grünen Woche in Berlin vom 13. bis 22. Januar 2006 den bundesweiten Forschungsstand GREEN RESEARCH in der Bio Markt Halle 6.2, Standnr. 127 geben.
Die Forschungsanstalt und der Fachbereich Geisenheim der Fachhochschule Wiesbaden sind mit einem Stand vertreten:
Lebensmittelsicherheit und -qualität
Am Beispiel des Weines werden Forschungsarbeiten zur Steigerung der Qualität und der Sicherheit von Lebensmitteln dargestellt. So muss die Bildung erwünschter und unerwünschter Inhaltsstoffe unter dem Einfluss von Stressoren im Verlaufe der Produktion von der Erzeugung bis zur Verarbeitung erfasst werden.
Von großem Interesse ist dabei die gesamte Kette der Produktion von der pflanzenbaulichen Erzeugung über die Verarbeitung bis hin zur Vermarktung.
Der Einfluss von Umweltstress auf die Bildung von Inhaltsstoffen hat einen wichtigen Stellenwert innerhalb der pflanzenbaulichen Forschung eingenommen. Von Interesse ist dabei die Optimierung von Herstellungsverfahren zur Verbesserung der Nachhaltigkeit, die Entwicklung von Nachweisverfahren auf allen Ebenen der Produktkette sowie eine ganzheitliche Untersuchung der Wertschöpfungskette.
Eine besondere Herausforderung ist der sich anbahnende Klimawandel.
Kontakt: Prof. Dr. Löhnertz
Der diesjährige Hessische Gartenbautag findet in Friedberg zum Thema: "Unternehmen Zukunft - Welche Chancen hat der gärtnerische Berufsstand" statt.
Im Rahmen der anstehenden Zertifizierung des Weingutes der FA Geisenheim ist ein Durchqueren der Kellerei für Personen, die nicht in der Kellerwirtschaft arbeiten, nicht mehr möglich. Hörsaal 1, Sensorikraum, Technikum sind uneingeschränkt zugänglich über den Hof bzw. das Treppenhaus. Wir bitten um Berücksichtigung.

Auf Einladung des Direktors Prof. Schaller besuchte der Präsident des Internationalen Weinamtes am 10. Januar 2006 die Forschungsanstalt um sich über unsere Arbeit vor Ort ein Bild zu machen. Unter Leitung von Frau Prof. Christmann fand eine fachliche Weinprobe statt, an der auch die Vertreter des HMULV Frau Dr. Runzheimer sowie Herr Fink teilnahmen.
Am 18. Mai 2006 wird in Zusammenarbeit zwischen Sebastien Loison, dem Fachbereich Geisenheim und der VEG ein exklusives Essens-Event in Geisenheim angeboten. Ein Schlemmermenü mit und aus sogenanntem Unkraut und essbaren Blüten wird zu vielen ganz neuen Geschmackserlebnissen führen. Details der Menüfolge werden in den nächsten Wochen bekannt gegeben, reservieren Sie diesen Termin bereits jetzt im Kalender.
Bis zum 3. Februar können Interessenten ihre Bewerbungsunterlagen bei der Forschungsanstalt Geisenheim, Personalabteilung einreichen. Nähere Informationen sind auf der der Homepage der Forschungsanstalt zu finden.
Für den 17. bis 19. Februar 2006 werden alle am Spargel interessierten Personen zur EuroAsper nach Griechenland eingeladen. In Alexandoupolis werden Referenten aus verschiedenen Ländern in Vorträgen und Diskussionen Themen wie die weitere Entwicklung des weltweiten Spargelanbaus und Markttendenzen, Verfrühung und Veränderung des Ernteaufkommens mit Folien, Lösungsansätze zum Nachbauproblem, Sortenwahl, Bioanbau von Spargel, Ernte und Nacherntebehandlung von Spargel und Pflanzenschutz aufgreifen. Auch Anbauer aus verschiedenen Ländern werden über ihre Erfahrungen zum Spargelanbau und zur Vermarktung berichten. Selbstverständlich werden die Teilnehmer des Symposiums auch über die Gesamtsituation des Gartenbaus im gastgebenden Griechenland informiert. Prof. Dr. Paschold vom Fachgebiet Gemüsebau der FA wird als invited Speaker über den Bioanbau von Spargel referieren. Deutschland weist weltweit die größten Flächen mit Bio-Spargel auf.
Am 2. 2. 2006 findet in Schiltigheim/Straßbourg eine Spargeltagung für Anbauer aus Frankreich statt. Prof. Dr. Paschold, Fachgebiet Gemüsebau, wurde eingeladen, dort Vorträge zu Versuchsergebnissen aus Geisenheim zu präsentieren. Themen sind: Nachbau von Spargel nach Spargel, Bewässerung und Bewässerungssteuerung in der Nachernteperiode zur Ertragssteigerung und -stabilisierung sowie zur Qualitätserhöhung, Einfluss des Wässerns der Stangen unmittelbar nach der Ernte auf Zuckergehalt und geschmackliche Qualität des Spargels, Nutzung des deutschen Systems aus Geisenheim www.asparagus-info.org zur objektiven Erkennung des richtigen Zeitpunktes für den Ernteabschluss zur Sicherung einer langen Lebensdauer einer Spargelanlage.

Simone Müller ist seit dem 01.09.2005 als Nachfolgerin von Dr. Bock in der Bm tätig. Sie stammt aus dem zweitkleinsten Weinbaugebiet Deutschlands, aus Sachsen. Nach einer Banklehre hat Frau Müller in Dresden und Göteborg Betriebswirtschaftslehre studiert und kam durch mehrere Praktika an der Mosel verstärkt mit dem Weinbau in Berührung. Ihre Begeisterung dafür veranlasste sie ihre Diplomarbeit über das deutsche Weingesetz aus Konsumentensicht zu schreiben, wodurch sie das erste Mal in Kontakt mit Prof. Hoffmann hier in Geisenheim kam. Dieser beeinflusste maßgeblich das Thema ihrer Dissertation „Der Herkunftslandeffekt für Sektgrundweine“, die sie am Lehrstuhl für Wirtschaftspolitik und Wirtschaftsforschung an der TU Dresden erstellt hat und im November mit der noch ausstehenden Verteidigung abschließen wird. Ziel der Arbeit war es, herauszufinden, ob eine obligatorische Kennzeichnung der Herkunft der Sektgrundweine einen Einfluss auf das Kaufverhalten der Konsumenten hat und dabei auch diejenigen Verbrauchersegmente zu charakterisieren, die eine besondere Vorliebe für deutsche Grundweine aufweisen. Hier an der Forschungsanstalt ist Frau Müller für die Marktforschung im Projekt „Quantitative Analyse der Strukturen und Entwicklungen des Wein- und Sektmarktes – national und international“ zuständig und übernimmt Lehraufgaben im Bereich der Volkswirtschaftslehre und in Projektseminaren des Studiengangs Internationale Weinwirtschaft.
Das Fachgebiet Zierpflanzenbau wird in diesem Jahr mit zwei Vorträgen und zwei Posterpräsentationen bei der Tagung der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft in Potsdam vertreten sein.
Die zehnjährige Kooperation mit dem Agrarinstitut in San Michele und der FH Wiesbaden, Fachbereich Geisenheim, werden zum Anlass genommen, aktuelle Forschungsarbeiten und Weine von Doppeldiplomanden im Rahmen der 51. BDO-Fachtagung in Geisenheim vorzustellen. Die Tagung findet am 4. und 5. April 2006 statt. Nähere Informationen folgen in Kürze.
Auch in diesem Jahr verpacken Studenten im Rahmen des Daniel Meininger Scholarships wieder Weine des großen Internationalen Weinwettbewerbs MUNDUSvini, die dann am Wiesbadener Ostermarkt zur Versteigerung kommen. Nähere Informationen im nächsten Newsletter.

In einer kleinen Feierstunde wurde Dr. Dieter Hoppmann von Prof. Klockner, dem Präsidenten der Fachhochschule Wiesbaden, zum Honorarprofessor ernannt. Diese Ehrung erfolgte auf Vorschlag des Fachbereichs Geisenheim. Mit der Verleihung dieses Titels möchte der Fachbereich die fast 30-jährige Tätigkeit von Dieter Hoppmann als Lehrbeauftragter am Standort Geisenheim würdigen. Herr Hoppmann, langjähriger Leiter der Agrarmeteorologischen Forschungs- und Beratungsstelle des Deutschen Wetterdienstes in Geisenheim, hat sich in Vorlesungen und Seminaren sowie mit der Betreuung zahlreicher Diplomarbeiten in besonderer Weise in der Ausbildung an der Fachhochschule engagiert. Über viele Jahre hinweg hat er diese Tätigkeiten in allen Studiengängen wahrgenommen, seit zehn Jahren konzentriert sich Prof. Dr. Hoppmann auf die Lehre im Studiengang Weinbau und Oenologie. Neben Grundlagen der Agrarmeteorologie vermittelt er in seinen Veranstaltungen die Anwendung dieser Kenntnisse, insbesondere im Bereich der Bewertung von Rebflächen. Eine weitere Vorlesung „Prognosemodelle“ befasst sich mit den Grundlagen und Einsatzmöglichkeiten von mathematischen Modellen in der weinbaulichen Beratungspraxis. In diesem Bereich gab es eine enge Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Phytomedizin der Forschungsanstalt Geisenheim, aus der ebenfalls viele Diplomarbeiten hervorgingen. Die Lehrveranstaltungen von Prof. Dr. Hoppmann sind aufgrund des direkten Bezugs zur Forschung für die Geisenheimer Studenten besonders wertvoll. Die hohe Akzeptanz bei den Studierenden zeigt sich vor allem in der Anzahl betreuter Diplomarbeiten: Hoppmann hat 38 Diplomandinnen und Diplomanden erfolgreich zum Diplom geführt! Selbst aus der Landwirtschaft stammend, hat Hoppmann das notwendige Gespür, um die Studentinnen und Studenten des Garten- und Weinbaus so zu motivieren, dass sie der eher physikalisch-mathematisch geprägten Materie der Agrarmeteorologie soviel Reiz abgewinnen konnten, sich damit intensiv zu befassen. Die Übernahme von Lehraufträgen für das Fach Agrarmeteorologie an der Universität Bonn und der Fachhochschule Soest seit 2002 zeigt, welche Wertschätzung Dr. Hoppmann auch außerhalb Hessens entgegen gebracht wird. Der Fachbereich Geisenheim hofft auf eine weitere produktive Zusammenarbeit, auch wenn Prof. Dr. Hoppmann demnächst in den wohlverdienten Ruhestand gehen wird. Prof. Dr. Otmar Löhnertz, Dekan des Fachbereichs Geisenheim
Tagungsort Forschungsanstalt Geisenheim Hörsaal 30 Tagungszeit Dienstag, 31. Januar 2006 9:00 bis ca. 17:00 Uhr Teilnahmegebühr € 100,-, für jede weitere Person eines Unternehmens € 60,- Enthalten sind Mittagsessen und Getränke Anmeldung Verbindliche Anmeldung erforderlich.
Mit Den Kgl. Veterinær- og Landbohøjskole - The Royal Veterinary and Agricultural University (KVL) in Kopenhagen, Dänemark ist ein Kooperationsabkommen ber die Zusammenarbeit beim Master-Studiengang "Global-Horticulture" unterzeichnet worden. Die Hochschulleitungen der KVL und der FH Wiesbaden stimmen dabei überein, Studierenden des Master-Studiengangs Global Horticulture und Studierenden der entsprechenden Studiengänge an der KVL jeweils das Studieum an der Partnerhochschule zu ermöglichen. Die KVL beschreibt sich selbst wie folgt: The Royal Veterinary and Agricultural University (KVL) was founded in 1856. KVL is the only Danish university specialising in the agricultural and veterinarian area and the only place where veterinarians, agronomists, horticulturists and MSc's in forestry and agricultural economists are educated. KVL is also one the few universities in Denmark where MSc's in food science and technology are educated. Weitere Informationen sind auf der Webseite der KVL zu finden: http://www.kvl.dk/
Nach den Abkommen mit der OHIO-State-University (USA, der Texas A&M University (USA), der Lincoln-University (NZ) liegt somit jetzt das vierte Abkommen bezüglich des Auslandssemesters des Studiengangs Global horticulture vor.
Zwischen der SLU (Sveriges lantbruksuniversitet, Swedish University of Agricultural Sciences) The Faculty of Landscape planning, Horticulture and Agricultural Science in Alnarp (Sweden) und dem Fachbereich Geisenheim ist ein Sokrates/Erasmus-Abkommen unterzeichnet worden. Der erste Austausch von zwei Studierenden des Studiengangs Gartenbau-Management ist für das kommende Wintersemester in vorbereitung.
Die SLU beschreibt sich selbst wie folgt: SLU (Sveriges lantbruksuniversitet, Swedish University of Agricultural Sciences) is a university with a clearly defined role in society: to take responsibility for the development of learning and expertise in areas concerning biological resources and biological production. This responsibility stretches over the wide-ranging fields of agriculture, forestry and food industry to environmental questions, veterinary medicine and biotechnology. A comprehensive viewpoint, inter-disciplinary approach and applicability are keywords in SLUs' research and teaching and in the contacts with industry and society. University activities are spread between several departments in four faculties: Faculty of Landscape Planning, Horticulture and Agricultural Science, Faculty of Natural Resources and Agriculture Sciences, Faculty of Veterinary Medicine and Animal Science and Faculty of Forest Sciences. A total of 3 200 people are employed at the University. SLU offers a broad spectrum of educational programmes and single subjects courses. About 3 300 undergraduates and 800 postgraduate students are enrolled at SLU. Main campuses are located at Alnarp, Skara, Ultuna and Ume. Research and teaching activities are carried out throughout the country. Weitere Informationen sind auf der Webseite der SLU zu finden unter http://www.slu.se/page.cfm?page12
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