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Fachgebiet Zierpflanzenbau

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Innere Qualität von Zierpflanzen

Steigende Ansprüche der Konsumenten, die Globalisierung des Schnittblumenhandels und nicht zuletzt die Suche nach neuen Profilierungsfeldern haben das Interesse von Handel und Produzenten an Komponenten der inneren Qualität von Zierpflanzen stark stimuliert. Durch eine langjährige Konzentration der Forschungsarbeiten und eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit hat das Fachgebiet Zierpflanzenbau seine Kompetenz im Bereich Innere Qualität sukzessive ausgebaut und ist inzwischen Partner von Züchtungsfirmen, Produzenten und Handel. Forschungsfelder im Themenbereich sind:

Hier ist das Bild einer Rose in einer Gaswechselküvette

Methodenentwicklung

  • Einsatz der Ultraschalltechnik zur Charakterisierung von Trockenstress bei gärtnerischen Kulturen
  • Simultane Kavitations- und Transpirationsstudien zur Charakterisierung des Wasserhaushaltes
Hier ist eine Grafik von einem Kavitationsprofil einer Schnittrose

Physiologische Aspekte der Inneren Qualität

  • Stomatamanagement von Schnittblumen und Topfpflanzen
  • Xylemanatomie verschiedener Schnittrosensorten
  • Sauerstoffversorgung im Wurzelumfeld von Raumbegrünungen
Hier ist das Foto einer Versuchsanlage mit roten Gladiolen und blauem Rittersporn in einem Schnittblumen-Haltbarkeitsversuch

Qualitätsmessung bei Schnittblumen

  • Optimierung und Durchführung von Haltbarkeitstests
  • Haltbarkeitsprognosen von Schnittblumen mittels physiologischer Tests
Hier ist ein Foto von einem blühenden Schnittrosenbestand in einem Gewächshaus

Beeinflussung der Inneren Qualität durch Produktionsbedingungen

  • Einflüsse von Temperatur und Luftfeuchte auf die Haltbarkeit von Schnittrosen
  • Haltbarkeit verschiedener Herkünfte von Schnittrosen
Hier ist ein Foto mit je zwei Sonnenblumen in drei Glasvasen. Links stehen die unbehandelten Blumen mit deutlichen Welkeerscheinungen. In der Mitte und rechts stehen Blumen, die durch Frischhaltemittel länger haltbar sind.

Nacherntebehandlung

  • Testung von Blumenfrischhaltemitteln
  • Rehydrierungsstrategien für Schnittblumen
  • Umpflanzverhalten von Ziergehölzen
  • Konsumenten- und Floristenbefragungen zur Behandlung von Schnittblumen im Nachernteprozess
  • Allelopathische Wirkungen von Schnittblumen

Stresstoleranz und Stressadaption

Der Klimawandel, lange Handelswege und ein zunehmender Verlust an Kenntnissen über Pflege- und Standortansprüche von Pflanzen zwingen Züchter und Produzenten dazu, die Stresstoleranz stärker als bisher in ihre Planungen einzubeziehen. Wegen der hohen Aktualität dieses Themas und enger Verknüpfungen zum Forschungsschwerpunkt ‚Innere Qualität’ werden auch im Fachgebiet Zierpflanzenbau seit kurzem Themen der Stressforschung bearbeitet. Hierzu zählen:

Hier ist ein Foto einer welken Impatiens-Neuguinea-Pflanze.

Methodenentwicklung 

  • Entwicklung eines Screening-Konzeptes zur Identifizierung trockenstresstoleranter Genotypen von Beet- und Balkonpflanzen
  • Trocken- und Strahlungsstressapplikation bei der Anzucht von Beet- und Balkonpflanzen
  • Einsatz der Thermografie zur Identifizierung trocken- und strahlungsstresstoleranter Genotypen
Hier ist eine Wärmebildaufnahme einer Euphorba pulcherrima

Physiologische Aspekte der Stresstoleranz

  • Mechanismen und Indikatoren der Trocken- und Strahlungsstresstoleranz von Zierpflanzen (Stomatamanagement, Wassertransport, Rehydrierungsfähigkeit)
  • Genotypisierung der Trockenstresstoleranz 
Hier ist ein Foto einer Versuchsanlage mit Beet-und Balkonpflanzen in Balkonkästen

Förderung der Stresstoleranz durch Produktionsbedingungen

  • Trocken- und Strahlungsstressadaption von Zierpflanzen durch Klima- und Bewässerungsmanagement
  • Stresstoleranz von Zierpflanzen nach Anzucht in Solargewächshäusern

Kontakt

Forschungsanstalt Geisenheim
Von-Lade-Straße 1
D-65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502-0
E-Mail.: info[at]fa-gm[.]de

 

Anschrift

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Fax +49 6722 502-530

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