


In den letzten 30 Jahren hat sich der ELISA-Test als Routinemethode zum Virusnachweis durchgesetzt. Inwieweit neuere Verfahren auf der Grundlage von PCR die Methode zukünftig verdrängen werden, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall ist sie schon heute eine sinnvolle Ergänzung und eine Möglichkeit der Absicherung von ELISA-Test Ergebnissen.
Der ELISA-Test (Enzyme-Linked Immuno Sorbent Assay) benutzt für jedes zu testende Virus spezifische Antikörper. Das Verfahren ist robust und auch für Routinen geeignet. Im Fachgebiet werden routinemäßig Reben auf Arabis Mosaik Virus (ArMV), Reisigkrankheit (GFLV), Blattrollkrankeit Typ 1 und 3 (GLRaV1, GLRaV3) getestet, bei Unterlagen zusätzlich auch auf Fleck (GFkV), Rebenvirus A und B (GVA, GVA).
Daneben werden alle neuentwickelten Klone beim Institut Waite Diagnostics, University of Adelaide noch mittels PCR getestet:
GLRaV1, GLRaV2, GLRaV2 Red Globe, GLRaV3, GLRAV4, GLRaV5, GLRaV9
ArMV, GFLV, ToRSV, RRSV
GVA, GVB, GFkV-A, GFkV-B, RSPaV
sowie auf Agrobacterium vitis, Flavescence dorée und Schwarzholzkrankheit (Bois Noir)
Weitere Informationen finden Sie in unserem Geisenheimer Bericht Band 67
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