

Na 5153-54
Eine völlig neue Unterlagssorte, die wegen ihrer hohen Reblausresistenz und Leistungseigenschaften zunehmendes Interesse in Deutschland und in benachbarten Weinbaulän-dern findet.
Herkunft
Anfang der 40er Jahre dieses Jahrhunderts von Carl Börner an der Biologischen Reichsanstalt in Naumburg / Saale gekreuzt; Abstammung: Riparia 183 Geisenheim x Cineria Arnold. Prof. Dr. Helmut Becker setzte die Selektionsarbeiten fort. Die Sorte wurde 1989 als Sorte einge-tragen und 1991 für die Bundesrepublik Deutschland klassifiziert.
Merkmale
Offene, dicht weichborstig behaarte Triebspitze mit karminrotem Rand. Junge Blätter gelbgrüne Unterseite, dichtborstig behaart mit wenigen Wollhaaren. Ausgewachsenes Blatt sehr groß, schwach dreilappig, Blattzähne kurz und breit, Oberseite spinnwebartig behaart, Unterseite vor allem an den Adern dicht kurzborstig behaart, Blattstielbucht U- bis lyraförmig. Männliche Blüte überwiegend mit 6 statt 5 Antheren, keine Trauben. Holz mittelbraun mit rotbraunen Streifen, borstig behaart.
Eigenschaften
Wüchsige Unterlagssorte mit völliger Reblausresistenz und Resistenzen gegen die Virusübertragung durch Nematoden. Mittlere bis gute Wurzelbildung und gute Veredelbarkeit. Bisherige Versuche deuten eine gute Anpassung an die meisten in Deutschland vorkommenden Bodenarten an, hohe Trockentoleranz, gute Ertrags- und Qualitätsleistung.
eingetragener Klon
Weitere Informationen finden Sie in unserem Geisenheimer Bericht Band 67
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