

Der überwiegende Teil der heute in Deutschland aber auch in vielen anderen Ländern verwendeten Unterlagen gehört zu dieser Gruppe. Fast alle geht auf Sigmund Teleki, einen ungarischen Weingutsbesitzer und Unterlagenzüchter zurück. In der Kreuzungsgruppe vereinen sich in idealer Weise die gute Kalkverträglichkeit einer Vitis berlandieri mit der guten Bewurzelung, hohen Frostresistenz und dem frühen Vegatationsabschluss einer Vitis riparia.
Sigmund Teleki bezog 1896 etwas 10 kg Rebkerne der Wildrebe Vitis berlandieri vom französischen Züchter Resseguier. Die aus den ca. 40.000 Kernen aufgezogenen Sämlinge pflanzte Teleki in seine Versuchsfelder und teilte sie aufgrund ihres Aussehens in verschiedene Gruppen ein, die er mit Ziffern und Buchstaben kennzeichnete, wie 5A oder 8B.
Die Arbeiten mit seiner Kreuzungspopulation wurde später an verschiedenen anderen Forschungsanstalten (wie Oppenheim und Geisenheim) und von anderen Züchtern (wie Franz Kober) fortgesetzt.
Die einzige andere bedeutende Unterlagssorte, die nicht auf Teleki zurückgeht, ist die Unterlage 420A, die von Millardet in Frankreich durchgeführt.
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