
Eine frühreifende Färbersorte, d.h. hier ist nicht nur die Beerenhaut, sondern auch der Saft gefärbt. Das Ergebnis sind besonders farbstarke Rotweine, die daher meist im Verschnitt mit anderen Sorten verwendet werden.
Synonyme:
Froelich V. 4.4, Froelich V 4, Purpur
Herkunft:
Der Ursprung der Sorte ist unbekannt. Bereits 1939 stand die Sorte unter der Bezeichnung Froelich V. 4.4 in verschiedenen Sortimenten. Nach den Wirren des 2. Weltkriegs landete die Sorten in der Rebenveredlungsanstalt Rhodt. Aus Stöcken dieses Quartiers wurde in Geisenheim der Klon 1 Gm entwickelt. Mit dem Namen wollte der frühere Leiter des Fachgebiets, Prof. Dr. Helmut Becker, sowohl auf die dunkelrote Farbe, als auch auf die ungeklärte Herkunft hinweisen.
eingetragener Klon
1 Gm, 15 Gm, 22 Gm, 31 Gm, 40 Gm
Weitere Informationen finden Sie in unserem Geisenheimer Bericht Band 67
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