Sprungmarken

Servicenavigation

Fachgebiet Obstbau

Hauptnavigation

Das Fachgebiet Obstbau

Vom Fachgebiet Obstbau werden zur Zeit ca. 12 ha Versuchsfläche betreut. Diese verteilen sich auf 3 Teilflächen. Zur Anzucht eigenen Zuchtmaterials gehören 0,5 ha Reiserschnittgarten und 3500 m² Baumschulfläche hinzu. Die Gewächshausfläche beträgt 190 m².
Seit 2003 werden Teilflächen vom Hessischen Dienstleistungszentrum für Landwirtschaft, Gartenbau und Naturschutz (HDLGN) genutzt.
Außer dem Fachgebietsleiter, Herrn Prof. Dr. P. Braun, und der wissenschaftlichen Oberrätin, Frau Dr. E. Krüger, die neben der Wissenschaft auch die Lehre im Obstbau vertreten, verfügt das Fachgebiet Obstbau noch über 15 weitere Mitarbeiter, 6 Doktoranden (in Zusammenarbeit mit anderen Fachgebieten) und vier Auszubildenden.
Bereits 1936 wurde mit der Schalenobstforschung begonnen, die nach dem Zweiten Weltkrieg durch Prof. K.J. Maurer intensiviert worden ist. 1972 befanden sich auf 5,10 ha Walnusspflanzungen. Hier entstand auch die erfolgreiche Walnusssorte ’Wunder von Monrepos’.
Im Jahre 1938 entschied man sich für die Umbenennung von „Abteilung Obstbau“ in „Institut für Obstbau“. Seit 1988 gibt es das „Fachgebiet Obstbau“ als einen Bereich des „Instituts für Gartenbau“.
In der Vergangenheit verfügte das Institut für Obstbau über eine eigene Lehrimkerei mit Königinnenzucht mit bis zu 60 Bienenvölkern, die vom Imkermeister Loy betreut wurde.

Der Standort "Geisenheim"

Obstbaulich relevante Eckdaten des Standortes Geisenheim:

  • Geisenheim liegt etwa 100 m ü. NN
  • Boden: Rheinfuß = Auenlehm mit 6,0 bis 7,0 pH; Mittlere Terrasse = Lösslehm mit 7,0 bis 7,5 pH
  • Mittlere Klimawerte (1971-2000):

Temperatur
in °C
Sonnenscheindauer
in h
Niederschlag
in mm
langjähriger Mittelwert10,21603526
langjähriger Mittelwert von Mai bis Oktober
15,61100293
  • Langjährige mittlere Vollblüte:
Apfelsorte 'Jonagold' 23.04. Pflaumensorte 'Auerbacher' 10.04.
Birnensorte 'Conference' 16.04. Pfirsichsorte 'Red Haven' 05.04.
Süßkirschensorte 'Van' 14.04. Aprikosensorte 'Hargrand' 30.03.
Sauerkirschensorte 'Schattenmorelle' 18.04. Erdbeersorte 'Elsanta' 03.05.

Geschichtliches

Bis zur Jahrhundertwende bildete der Obstbau den Schwerpunkt der 1872 gegründeten „Königlichen Lehranstalt für Obst- und Weinbau“ - volkstümlich auch POMOLOGIE genannt.
Die zur damaligen Zeit errichteten Gärten mit den naturentfernten Kronenformen (Kunstkronen) waren lange Zeit als Kuriosität und Spielerei Wohlhabender betrachtet worden. Jedoch sind die bei der Erziehung der Baumformen gewonnenen Erkenntnisse noch heute die Grundlage für die Erstellung von Dichtpflanzungen, die inzwischen weltweit im Erwerbsobstbau dominieren.
1879 übernahm Rudolf Goethe die Leitung der Forschungsanstalt und fand als Fachmann, mit vielseitigen praktischen Erfahrungen aus dem Obstbau, in Geisenheim ein breites Wirkungsspektrum. Aus seinen und nachfolgenden Züchtungsarbeiten stammen z.B. die bekannten Apfelsorten ’Minister von Hammerstein’ und ’Geheimrat Oldenburg’, sowie die Birnensorte ’Robert de Neufville’. Die Apfelsorten zählen im Streuobst- und Gartenanbau auch heute noch zu den beliebten Sorten.

Barrierefreiheit

Anpassung der Bildschirmdarstellung

Kontakt

Forschungsanstalt Geisenheim
Von-Lade-Straße 1
D-65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502-0
E-Mail.: info[at]fa-gm[.]de

 

Anschrift

Fachgebiet Obstbau

Von-Lade-Str. 1

65366 Geisenheim

ph: 06722-502561

fax: 06722-502560

email: obstbau[at]fa-gm[.]de