Was ist eine Reinzuchthefe?
Eine Reinzuchthefe ist die Nachkommenschaft einer einzigen Hefezelle, die besondere Eigenschaften hat, z.B.
Der Name des Hefestammes bezeichnet meist seine Herkunft. Entscheidend für die Qualität des mit ihm erzeugten Weines ist aber die Qualität des Mostes.
Es gibt eine Vielzahl von kommerziell erhältlichen Trockenreinzuchthefen. Die Auswahl wird wesentlich vereinfacht durch die Nutzung des Geisenheimer Hefefinders (www.geisenheimer-hefefinder.de).
Unsere Flüssigreinzuchthefen und deren Anwendung:
Die von uns gelieferten Heferassen sind an leichte Mostschwefelung adaptiert. Sie können Moste mit bis zu 30 mg/l freier SO2 mit nur geringer Verzögerung angären. Bei ihrer Vermehrung ist darauf zu achten, dass die Gewöhnung an die schweflige Säure durch Verwendung geschwefelter Moste erhalten bleibt.
Die gelieferten Hefen sind in Traubenmost gezüchtet. Sie werden unmittelbar nach erfolgter Vermehrung abgegeben.
Der Versand ins Ausland kann aus zolltechnischen Gründen nur in 50 ml Polyethylen-Flaschen erfolgen.
Die Hefen können in der ungeöffneten Flasche ohne Beeinträchtigung ihrer Gärfähigkeit bis zu 8 Wochen im Kühlschrank gelagert werden.
Die übersandte Hefemenge ist so zu vermehren, dass dem Trauben- oder Obstmost oder der Maische 1 – 2 % Hefeansatz (auf 100 l Most – 1 bis 2 l Hefeansatz) zugesetzt wird. Zur Aufgärung und Versektung von Wein, zur Behebung von Gärstörungen, sowie in allen Fällen von möglichen Gärbehinderungen ist die doppelte Menge des Hefeansatzes zu verwenden.
Forschungsanstalt Geisenheim
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