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Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie

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Korkton

Kennzeichen

Abgefüllter, mit Korkstopfen verschlossener Wein riecht und schmeckt nach Korkrinde

Ursachen

  • Waschung der Korkstopfen im Erzeugerland in einem Chlorkalkbad; anschließend Umwandlung von Trichlorphenol durch Mikroorganismen in Trichloranisol, einer für Korkton typischen Verbindung
  • Mikroorganismen, welche vor der Korkenherstellung das Korkholz besiedeln, können bei entsprechenden Umweltbedingungen (Temperatur, Feuchtigkeit) Stoffwechselprodukte ausscheiden, die ebenfalls den Fehlton verursachen
  • Durch unerwünschte Aktivität von Schimmelpilzen und Bakterien kann es zur Bildung nichtchlorierter Verbindungen kommen, die ein korkähnlichen Fehlton verursachen

Vermeidung

  • Kontrolle der Mikroorganismen während der gesamten Korkstopfenproduktion
  • Benutzung fehltonfreier Reinkulturen an Edelschimmelpilzen, welche die Vermehrung der möglicherweise schädigenden, normalen Korkflora hemmen

Abhilfe

Weine mit Korkton können einer Kohle-Behandlung unterzogen werden

Kontakt

Forschungsanstalt Geisenheim
Von-Lade-Straße 1
D-65366 Geisenheim
Tel. +49 6722 502-0
E-Mail.: info[at]fa-gm[.]de

 

Anschrift

Forschungsanstalt Geisenheim
Fachgebiet Mikrobiologie und Biochemie
Von-Lade-Str. 1
D-65366 Geisenheim

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Fax: +49 6722 502 330
e-mail: mikrobiologie[at]fa-gm[.]de