In Deutschland gibt es ca. 70.000 Trauben- und Weinproduzenten. Die weinerzeugenden Betriebe setzen sich aus Unternehmen sehr unterschiedlicher Größe zusammen, wobei es eine hohen Anteil kleiner Winzerbetriebe (Familienbetriebe mit wenigen Mitarbeitern) und mittelständischer Weinhersteller gibt. Die Forschungsergebnisse werden insbesondere die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit dieser Betriebe unterstützen.
Der Weinkonsum in Deutschland lag im Jahr 2007 bei 20,6 L pro Kopf, der Sektkonsum bei 3,7 L, was einer Summe von 24,3 L pro Verbraucher entspricht. Das Deutsche Weininstitut (DWI) gibt an, dass in Deutschland von August 2006 bis Juli 2007 insgesamt 16,9 Mio. hL in und ausländische Stillweine abgesetzt wurden, wobei sich der deutsche Wein zunehmender Beliebtheit erfreut. Zusammen liegen der Still- und Schaumweinverbrauch bei rund 20 Mio. hL. Mit diesem Nachfragevolumen steht der deutsche Weinmarkt an vierter Stelle der weltgrößten Verbrauchermärkte für Wein (Frankreich ca. 33 Mio. hL, Italien ca. 28 Mio. hL, USA ca. 24 Mio. hL).
Eine Kennzeichnung von Weinen mit den verwendeten Schönungsmitteln aus Kasein oder Hühnereieiweiß-Proteinen führt unweigerlich zur Minderung des Produktimages. Da ein Ersatz dieser traditionellen Schönungsmittel durch andere Produkte derzeit aus sensorischer Sicht nicht möglich ist, ist eine umfangreiche Risikoanalyse sowie die Entwicklung technologischer Verfahren zur Vermeidung allergener Rückstände aus wirtschaftlicher Sicht von hohem Interesse.
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findet am 6. September 2011 statt. Die aktuellen Themen finden Sie hier.
Am 25. und 26. November findet die diesjährige Weihnachtspräsentation des Weinguts der Forschungsanstalt statt.