Der Zwischenstaatliche Ausschuss zu Fragen des Klimawandels (Intergovernmental Panel on Climate Change - IPCC) hat in seinem dritten Bericht (TAR) seine früheren Prognosen zum Ausmaß der Erwärmung bodennaher Luftschichten aufgrund des auf Treibhausgase zurückführbaren anthropogenen Treibhauseffektes nach oben korrigieren müssen.
Bei ungebremstem Ressourcenverbrauch könnte die Atmosphäre bis zum Ende des 21. Jahrhunderts um fast 6 °C wärmer werden.
Es ist nahezu sicher, dass sich das globale Klimasystem dadurch ändern wird. Aber selbst wenn wir Glück haben und der neue Zustand stabil ist, werden sich durch die daraus resultierende Verlagerung von Klimazonen und andere Auswirkungen der Temperaturerhöhung für die Menschen eine Reihe von Problemstellungen ergeben. Diese umfassen neben Aspekte wie Gesundheit, Biodiversität, Häufigkeit und Intensität extremer Witterungsereignisse, Wasserhaushalt/Wasserversorgung auch die verschiedenen Bereiche der Nahrungsmittelproduktion und somit auch den Weinbau.
Vor diesem Hintergrund des Klimaschutzes und der Tatsache der weltweit steigenden Energienachfrage, den daraus resultierenden anwachsenden Emissionen und den deutlich angestiegenen Energiepreisen gewinnt das Resourcenmanagement in Form von Energie- und Wassereffizenzsteigerung auch aus wirtschaftlicher, kostensenkender Sicht stetig an Bedeutung.
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