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Fachgebiet Gemüsebau

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Dr. Lilian Schmidt - Neue Wissenschaftlerin im Gemüsebau

Dr. Lilian Schmidt ist seit Februar 2012 als Wissenschaftlerin am Fachgebiet Gemüsebau tätig. Sie studierte Ernährungswissenschaften in Jena und beschäftigte sich in ihrer Diplomarbeit am Max-Planck-Institut für Biogeochemie mit den Auswirkungen von niedrigen Bodentemperaturen und Frostereignissen auf die Erholung der Photosynthese in Kiefernsetzlingen. Die Promotion am Forschungszentrum Jülich zum Thema „Einfluss von Verwundung und biotischem Stress auf den Primärmetabolismus und Wachstumsprozesse von verschiedenen Pflanzenarten“ schloss sich an. Als Postdoc konnte Lilian Schmidt ihr Wissen über die Phänotypisierung von Wurzelwachstum vertiefen.

Im Fachgebiet Gemüsebau möchte sie nun ihre Interessen für  Ernährungswissenschaften und Pflanzenphysiologie verbinden und sich der Steigerung der Gemüse-Qualität widmen.

PD Dr. Katrin Kahlen - Neue Wissenschaftlerin im Gemüsebau

Seit August 2011 ergänzt Frau PD Dr. Kahlen als Wissenschaftlerin und stellvertretende Leiterin das Team des Fachgebietes Gemüsebau. Sie ist promovierte Mathematikerin und war seit 2002 am Institut für Biologische Produktionssysteme der Leibniz Universität Hannover im Fachgebiet Systemmodellierung Gemüsebau in Forschung und Lehre tätig.  
Der Schwerpunkt ihrer bisherigen Forschung ist die Modellierung und Simulation von Pflanzenwachstum und –entwicklung, insbesondere im Hinblick auf die Interaktion von Wachstum und Umweltbedingungen. Ihre Habilitationsschrift für die venia legendi im Fach Pflanzenbau hat das Thema „Virtual Plants – Functional-structural modelling of canopy architecture“.
Künftig wird sie die Forschungsprojekte im Gemüsebau systemanalytisch begleiten. Dabei werden kombinierte Studien aus Experiment und Modellsimulation zum Thema pflanzlicher Wasserhaushalt und Bewässerungssteuerung, sowie das Klimaprojekt FACE für Gemüsekulturen im Vordergrund stehen. Frau Kahlen freut sich außerdem darauf, Ihre erworbenen Kompetenzen auch in der Lehre einzusetzen.   

September 2011: Bundesweite Erhebung zur Bewässerung von Spargel abgeschlossen

Um die Forschung und Lehre am Standort Geisenheim noch stärker an den Bedürfnissen und Fragestellungen der Praxis ausrichten zu können, führte das Fachgebiet Gemüsebau und das Fachgebiet Betriebswirtschaft und Marktforschung im September 2011 eine Umfrage zum aktuellen Stand der Bewässerungspraxis und die Sortenwahl im Spargelanbau in Deutschland durch.

Die Ergebnisse werden in der Fachpresse publiziert.

 

Kräutertag 10.2.2011

Am 11.2.2011 fand der Kräutertag am Campus Geisenheim statt.

Das Programm und die Präsentationen der Tagung finden Sie hier...

 

 

 

Fachgebiet Gemüsebau unter neuer Leitung:

Ab dem 01. Dezember 2010 wird Frau Prof. Dr. Jana Schaller die Gemüsebau-Professur an der Hochschule RheinMain im Fachbereich Geisenheim und die Leitung des Fachgebietes Gemüsebau der Forschungsanstalt Geisenheim übernehmen.
Geboren 1977 in Freising, studierte Frau Schaller bis 2003 an der TU München Weihenstephan (TUM) Gartenbauwissenschaften und begann ihre wissenschaftliche Tätigkeit als Mitarbeiterin in einem Projekt über Phytophtera Befall an Kartoffeln am Lehrstuhl für Phytopathologie der TUM. Ab 2004 arbeitete Sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachgebiet für Gemüsebau der Forschungsanstalt Geisenheim an ihrer Dissertation zum Thema Wasserhaushalt von Spargelpflanzen. Im Jahr 2008 erfolgte die Promotion (Dr. agr.) an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seither hat Frau Schaller viele internationale Kontakte geknüpft, um im Bereich Wasserhaushalt die Forschungsarbeiten zu stärken.
Die bisherigen Schwerpunkte des Fachgebietes im Bereich der Bewässerungs- und Spargelforschung werden weiterverfolgt und an zukünftige Herausforderungen für den Gemüsebau angepasst. Die Arbeiten werden hauptsächlich im Forschungsschwerpunkt Klimawandel/Ressourcenschutz angesiedelt sein und sich mit Themen wie klimawandelbedingte Änderungen des Wasserbedarfs von Gemüsekulturen, oder die Wirkung eines erhöhten CO2-Gehalts der Luft auf die Ertragsbildung und Produktqualität von Freilandgemüse beschäftigen.

 

 

Länderübergreifender Wissenstransfer von großer Bedeutung.

68. Sitzung des Arbeitskreises Spargel im Gartenbauzentrum Ellerhoop (ZVG)

Am Montag und Dienstag, 13. und 14. September 2010, fand die 68. Sitzung des Arbeitskreises Spargel der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau (ZVG) statt. Unter der Leitung des Arbeitskreisvorsitzenden Professor Dr. Peter-Jürgen Paschold waren fast alle Spargelspezialberater aus dem ganzen Bundesgebiet im Gartenbauzentrum Ellerhoop in Schleswig-Holstein anwesend. Die Spargelberater informierten über die Spargelsaison 2010 in ihren jeweiligen Regionen. Demnach sind die Mengen witterungsbedingt gegenüber den Vorjahren um 20 bis 30 Prozent zurückgegangen. Es seien gute bis sehr gute Erzeugerpreise erzielt worden.
Gerhard Schulz, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau (ZVG), informierte aus der aktuellen Arbeit. Er stellte heraus, dass der Gemüsemarkt 2010 bisher für die Erzeuger hinsichtlich der erzielten Preise sehr viel besser verlaufen sei als das „Katastrophenjahr 2009“.
Der Geschäftsführer der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Jürgen Pallasch, stellte heraus, dass dem Arbeitskreis Spargel der Bundesfachgruppe Gemüsebau in ihrer länderübergreifenden Zusammensetzung eine außergewöhnlich große Bedeutung zukomme. Vor dem Hintergrund des Konzentrationsprozesses in den Regionen erfahre der Wissenstransfer auf Bundesebene eine wachsende und unverzichtbare Bedeutung.
Spargelberater Thomas Hanf stellte die Besonderheiten des Spargelanbaus in Schleswig-Holstein vor. Dank neuer Spargelsorten, verbesserter Kulturtechnik, aber vor allem durch den Folieneinsatz habe sich der Anbau seit 1978 von 70 Hektar auf mehr als 400 Hektar 2008 entwickelt. Die rund 70 Betriebe vermarkteten den Spargel zu rund 90 Prozent direkt. Im Rahmen der Tagung wurden auch das neue Gartenbauzentrum unter Leitung von Otto Römer sowie zwei Unternehmen besichtigt. Die 69. Tagung soll im September 2011 in Straelen am Niederrhein, nahe der niederländischen Grenze stattfinden.
Im Bild: Die Spargelberater aus dem Bundesgebiet tagten auf Einladung der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Gartenbauzentrum Ellerhoop in Schleswig- Holstein. Foto: ZVG www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/gemuese_gruppe.jpg

Joachim Ziegler neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Spargel. Gerhard Schulz verabschiedet Professor Dr. Peter-Jürgen Paschold

Joachim Ziegler aus Neustadt an der Weinstraße ist neuer Vorsitzender des Arbeitskreises Spargel in der Bundesfachgruppe Gemüsebau im Zentralverband Gartenbau (ZVG). Die Mitglieder des Arbeitskreises wählten ihn im Rahmen ihrer 68. Sitzung am 13. und 14. September in Ellerhoop.

Professor Dr. Peter-Jürgen Paschold, der den Vorsitz seit 2003 inne hatte und schon seit rund 20 Jahren in dem Arbeitskreis sehr aktiv an führender Stelle mitgearbeitet hat, kandidierte aus alters- und gesundheitlichen Gründen nicht für eine neue Wahlperiode. Gerhard Schulz bedankte sich bei Professor Paschold im Namen des Berufsstandes für seinen vorbildlichen Einsatz, insbesondere für den Spargelanbau. Damit habe Paschold auch dazu beigetragen, dass viele Familienbetriebe vom Spargelanbau leben könnten – ein nicht zu unterschätzender Wert für den Standort Deutschland. Paschold habe dem Gemüseanbau durch sein Engagement in allen Bereichen - Praxis, Forschung und Lehre – große Dienste erwiesen.

Gerhard Schulz (im Bild rechts), Vorsitzender der Bundesfachgruppe Gemüsebau, dankt Professor Dr. Peter-Jürgen Paschold im Namen der deutschen Spargelerzeuger und -berater für seinen engagierten und erfolgreichen Einsatz, den er als Vorsitzender des AK Spargel der Fachgruppe Gemüsebau für Praxis, Forschung und Lehre erfolgreich umgesetzt hat.
Foto: ZVG www.g-net.de/content/pressedienst/bilder/paschold_schulz.jpg

Buchveröffentlichung "Bewässerung im Gartenbau" von Prof. Paschold

Prof. Dr. Peter-J. Paschold, der bis April 2010 Fachgebietsleiter Gemüsebau, ist Herausgeber des im Verlag Eugen Ulmer veröffentlichten Buches „Bewässerung im Gartenbau“. Aus der Forschungsanstalt Geisenheim wirkten an dem Buch mit Dr. Erika Krüger-Steden und Prof. Dr. Ulrich Brückner.
Die Bewässerung nach objektiven Kriterien mit Auswahl der richtigen Bewässerungstechnik garantiert gute Qualität und Quantität der Ernteprodukte, spart Wasser und Energie und schont die Umwelt. Das Buch „Bewässerung im Gartenbau“ soll Gärtner, Landwirte und Berater dabei unterstützen, Ressourcen zu sparen und die Qualität der Ernte zu sichern. Es gibt den Wasserbedarf und -verbrauch der Pflanzen an, nennt Besonderheiten bei Obst, Gemüse, Zierpflanzen sowie in Baumschulen und führt in Bewässerungstechniken ein.
Peter-J. Paschold (Hrsg.): Bewässerung im Gartenbau
168 Seiten, 24 Farbfotografien, 27 Zeichnungen sowie 38 Tabellen. Preis: EUR 29,90, ISBN 978-3-8001-4774-8

Das Fachgebiet Gemüsebau auf der Agritechnica 2009

Einer der Höhepunkte des AGRITECHNICA- Fachprogramms 2009 war die World Soil and Water Show (WSWS). Auf ca. 1500 m² des Pavillons 11 wurden Konzepte innovativer Bodenbearbeitung, Wassernutzung und Bewässerung an verschiedenen Standorten der Welt dargestellt. Experten verschiedener Institutionen standen dem interessierten Publikum für die fachliche Diskussion zur Verfügung.
Das Fachgebiet Gemüsebau der Forschungsanstalt Geisenheim informierte an seinem Stand über die Möglichkeiten der Messung der Bodenfeuchte mit Sensoren und über die Bewässerungssteuerung mit der „Geisenheimer Methode“. Hierzu konnten sich die Besucher an einem Bodenmodell und anhand von praktischen Messungen der Bodenfeuchte in verschieden feuchten Böden von der Funktion der Sensoren überzeugen. Die Verwendung von Sensoren und der sachgerechte Einbau der Sensoren im Boden wurde erklärt.
Zur Erläuterung der „Geisenheimer Methode“ stand eine internetbasierende Wetterstation zur Verfügung, mit der die in der Halle gemessenen Klimadaten online auf einem PC dargestellt wurden. Dort konnten sich die Gäste über die Grundlagen der Geisenheimer Steuerung informieren und von der einfachen Durchführbarkeit der Methode überzeugen. Alle Poster der World Soil and Water Show standen in Deutsch, Englisch und Russisch zur Verfügung. Das Informationsangebot der Show wurde mit zahlreichen Fachveranstaltungen in den integrierten Foren ergänzt. Als Vertreter des Fachgebiets Gemüsebau konnten Jürgen Kleber mit dem Vortrag „Wasser effizient nutzen – die Geisenheimer Methode hilft!“ und Norbert Mayer mit seinem Vortrag „Steter Tropfen … wie gesteuert? Bodenfeuchtesensoren im Gemüsebau“ dem Publikum wertvolle Informationen übermitteln.