Der Gehalt an Stickstoff in der Traube erlaubt umfangreiche Aussagen über die Wachstums- und Reifebedingungen von Reben. Die Optimierung dieser Bedingungen und die Erarbeitung von Handlungsanweisungen ist eine der Kernaufgaben der Pflanzenernährung.
Daneben ist der Aminosäuregehalt ein wesentliches Merkmal in der Oenologie hinsichtlich der Gärfähigkeit von Mosten. Der Zusatz von hefeverwertbarem Stickstoff entwickelt sich zunehmend zu einer Routinemaßnahme in der Oenologie.
Neben der quantitativen Zusammensetzung ist die qualitative Zusammensetzung von besonderer Bedeutung. Das Arginin- Prolinverhältnis kann u.U. als Reifeindikator herangezogen werden.
Der Peptidgehalt, insbesondere der Glutathiongehalt von Trauben, Most und Wein hat eine besondere Bedeutung bei der Bewertung des antioxidativen Potentials. Die in der Promotion von H. Bastian erarbeiteten Ergebnisse und Analysenkenntnisse werden weiter entwickelt.
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